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Frischer Wind bei den „Wenkbülle“

Frischer Wind bei den „Wenkbülle“
Sie planen die neue Zukunft der KG Wenkbülle im Sparkassenpark (von links): 1. Vorsitzender Rolf Kuhlen, Zeltwirt Rolf Jansen, 2. Vorsitzender Michael Körffer, Sparkassenpark-Geschäftsführer Micky Hilgers und Oliver Leonards vom Park-Veranstaltungsmanagement. FOTO: fju
Windberg. In den Westen der Stadt hat es die Karnevalsgesellschaft Wenkbülle verschlagen, mitten ins karnevalistische Dreieck Holt, Rheindahlen und Hardt. Nach dem Aus im TiN und intensiver Prüfung verschiedener neuer Standorte planen die Windberger ihre Zukunft nun im "Sparkassenpark". Von Franz Josef Ungerechts

"Wir möchten Karneval mit einem hohen Qualitätsanspruch bieten!" Michael Körffer, zweiter Vorsitzender und Programmgestalter der KG Wenkbülle, formuliert wohlüberlegt diesen Satz und begründet damit den zwangsgesteuerten Umzug der Gesellschaft ab der kommenden Session in den Sparkassenpark. Gleichzeitig weist er damit nach dem Aus im TiN auf eine Planungssicherheit hin, die Sparkassenpark-Geschäftsführer Micky Hilgers und Zeltwirt Rolf Jansen für die nächsten Jahren garantieren.

Vorab hatten die Wenkbülle zahlreiche mögliche Alternativen geprüft, wie das Kunstwerk in Wickrath, die KFH, die ehemalige Reithalle bei Schaffrath, das Montforts-Quartier, der neue Hangar am Flughafen sowie weitere angebotene Standorte. "Letztendlich", so Michael Körffer, "haben wir uns nach intensiven und konstruktiven Gesprächen für den Sparkassenpark entschieden."

Micky Hilgers freut sich über diese Entscheidung für seine Veranstaltungsstätte: "So knüpfen wir an unseren Anspruch an, auch im Winter beste Qualität anzubieten." Diese Qualität wollen alle drei Partner, denn, und das sagt ergänzend Rolf Kuhlen, erster Vorsitzender der KG: "Im Sparkassenpark können wir weiterhin mit unserem Wirt Rolf Jansen arbeiten und somit nicht nur einen perfekten Service garantieren, sondern ebenfalls eine perfekte Infrastruktur." So wird ein neues, modernes Zelt, in den Maßen 25 x 50 Meter mit einem vorläufigen Fassungsvermögen von rund 1 000 Besuchern aufgebaut. Eine neue umfangreiche Dekoration, verdunkelter Himmel, und eine aufwendigen Licht- und Tontechnik sollen den Zuschauern beste Unterhaltung bieten. Auch der letzte Platz ist nicht mehr als 29 Meter von der Bühne entfernt und wird eine gute Sicht auf das karnevalistischen Geschehen garantieren. Ein großes Foyer mit mehreren Bars und gemütlichen Sitzecken werden das ganze Drumherum abrunden. Weiterhin erhält das Zelt vier moderne Heizanlagen.

Man ist also positiv gestimmt und gut gerüstet für den neuen Start, der für die Wenkbülle am 24. Januar mit der ältesten Herrensitzung in Mönchengladbach beginnt. Schon zwei Tage später wird die traditionelle "Seelöwe-Sitzung" präsentiert. Eine Damensitzung auf höchstem Niveau, mit Aftershow-Party, gibt es am 30. Januar, ehe dann am 6. Februar die "pratschdolle" Kostümsitzung am Karnevalssamstag folgt. Über alle Veranstaltungen, auch über den Vorverkauf, informiert die Gesellschaft im Internet auf www.wenkbuelle.de.

(StadtSpiegel)