| 14.02 Uhr

Gebühren bleiben stabil

Gebühren bleiben stabil
Die Müllabfuhr kostet in Mönchengladbach 2016 ein ganz kleines bisschen weniger. FOTO: Andreas Baum
Mönchengladbach (pmg). Gebühren für Abfall, Abwasser und Straßenreinigung bleiben stabil: Familie Mustermann zahlt 2016 rund neun Euro weniger Von der Redaktion

In Mönchengladbach bleiben nach Gebührensenkungen im vergangenen Jahr 2016 stabil. Familie Mustermann zahlt – nach den Berechnungsgrundlagen des Bundes der Steuerzahler – im kommenden Jahr 1 212,86 Euro, rund 9 Euro weniger als 2015. Die entsprechenden Gebührensätze hat der Rat der Stadt Mönchengladbach beschlossen.

Darauf muss sich eine vierköpfige Familie nach der Modellrechnung im kommenden Jahr einstellen:

Für die Abfallgebühr zahlt sie mit einem 35-Liter-Restmülleimer künftig 212,41 Euro im Jahr (2015 = 212,89 Euro).

Bei den Abwassergebühren wird sie für Schmutzwasser (Verbrauch 200 Kubikmeter) mit 652 Euro belastet (2015 = 654 Euro), beim Regenwasser (130 Quadratmeter bebaute und befestigte Fläche) sinkt die Belastung auf 226,20 Euro (2015 = 235,30 Euro).

Die Straßenreinigung (einmal wöchentlich) kostet für ein Grundstück mit 15 Metern Straßenfront im kommenden Jahr 111,30 Euro (2015 = 109,05). Für die Winterwartung (Winterdienstklasse I) zahlt Familie Mustermann 10,95 (2015 = 10,35 Euro).

Die jährliche Gebühr für die verschieden Systemabfallbehälter beträgt im kommenden Jahr für den 25-Liter-Behälter 151,73 Euro, den 35-Liter-Behälter 212,41 Euro und für die 50-Liter-Tonne 303,46 Euro.

Mit dem Beschluss der Abfallsatzung 2016 eröffnet der Rat erstmals die Möglichkeit, mehr als eine Biotonne pro Haushalt zu nutzen, sofern für dieses Grundstück auch eine Restmülltonne angemeldet ist. Damit kommt der Rat dem Wunsch zahlreicher Bürgerinnen und Bürger nach, die sich im Herbst bei GEM und Stadtverwaltung gemeldet hatten. Für jede zusätzlich bereitgestellte 120 oder 240 Liter Biotonne liegt die Jahresgebühr bei 65 Euro. Diese Gebühr deckt in etwa die Logistikkosten der GEM für diesen Zusatzservice. Es bleibt aber dabei, dass je angemeldetem Restmüllgefäß auch eine kostenfreie Biotonne genutzt werden kann.

Eigenkompostierer zahlen weniger als der Musterhaushalt Wer ganz auf die Biotonne verzichtet und die Eigenkompostierung auf seinem Grundstück nachweisen kann, kommt bei den jährlichen Abfallgebühren günstiger weg als der „Musterhaushalt“. In diesem Fall sinken die Gebühren für ein 25-Liter-Gefäß auf 102,87 Euro, für eine 35-Liter-Tonne auf 144,01 Euro und für ein 50-Liter-Gefäß auf 205,73 Euro.

(StadtSpiegel)
Weitere Empfehlungen für Sie!Anzeige