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Gelbe Rosen für die Damen der Stadt

Gelbe Rosen für die Damen der Stadt
Sie bereiten das Projekt „Gelbe Rosen für die Damen“ vor: Daniela Dienst (Vizepräsidentin Zonta I, l.) und Traute Dornieden (Zonta II). FOTO: Franz Josef Ungerechts
Mönchengladbach. Zwei Stunden lang, von 16 bis 18 Uhr, werden am kommenden Donnerstag, 8. März, im Minto an der Hindenburgstraße 1 200 gelbe Rosen verschenkt. Organisiert und durchgeführt wird die Aktion von den Damen des Zonta-Clubs MG II. Aktueller Anlass ist der Weltfrauentag. Von Franz Josef Ungerechts

Zwei Zonta-Clubs gibt es in Mönchengladbach. Alleine wegen der Mitgliederzahl haben sich die beiden Clubs in I und II aufgeteilt, jeder hat um die 30 aktive Mitglieder. Nicht nur für die beiden hiesigen „Zontas“ ist der kommende Donnerstag ein wichtiger Tag; es ist der Internationale Frauentag, der auch „Weltfrauentag“ genannt wird. Überall verschenken die Damen der Clubs an diesem Tag gelbe Rosen. Zuständig in Mönchengladbach für diese Aktion ist der Zonta-Club MG II. 1 200 langstielige, gelbe Hatanna-Rosen werden im Minto von 15 Damen verteilt.

Der 8. März soll für alle Frauen ein besonderer Tag sein und wurde vor über 100 Jahren ins Leben gerufen. Überall auf der Welt finden Aktionen und Demonstrationen statt, die sich für mehr Gerechtigkeit für Frauen einsetzen. Der Weltfrauentag ist eine wichtige Plattform für die Frauenbewegung. Vielfältige Themen werden aufgegriffen und diskutiert.

In Mönchengladbach wird dieser „Rosentag“ zum ersten Mal veranstaltet, und so sieht Zonta II mit Präsident Traute Dornieden die Verteilung der gelben Hatanna-Rose zunächst einmal als Testlauf an. Im nächsten Jahr wird sich dann auch der Zonta-Club MG I beteiligten.

Zonta ist ein Zusammenschluss berufstätiger Frauen mit dem Ziel, die Stellung der Frau zu verbessern. Die Mitglieder kommen aus unterschiedlichen Berufsgruppen. Der Name Zonta entstammt der Sioux-Sprache und bedeutet ehrenhaft handeln, vertrauenswürdig und integer sein. Daniela Dienst, Vizepräsidentein Zonta I: „Wir sind überparteilich, überkonfessionell und weltanschaulich neutral. Pflege von Freundschaft und gegenseitige Hilfe ist ein wesentliches Element unseres Zusammenseins.“

Die Mitglieder der Clubs wählen ihre eigenen lokalen Service-Projekte, gefördert und unterstützt werden Frauen und Mädchen. Traute Dornieden: „Unsere Vielfalt gehört zur Zonta-Philosophie, denn wir wollen über den eigenen beruflichen Horizont schauen und Einblick in andere Berufe bekommen. In der beruflichen Vielfalt liegt die Stärke unserer ehrenamtlichen Arbeit.“

(Report Anzeigenblatt)