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Spaß und tolle Atmosphäre

Spaß und tolle Atmosphäre
Ob Anfänger oder Profi: Beim ersten Workshop Sinfonisches Rock-Orchester standen Spielspaß und Freude an Musik an oberster Stelle. FOTO: bra
Der erste Mönchengladbacher Workshop Sinfonisches Rock-Orchester war ein voller Erfolg. Mit Begeisterung begaben sich 60 Teilnehmer unter der Leitung von David Koebele auf ungewohntes Terrain und zeigten mit viel Spielspaß, dass Rock-Musik und klassische Instrumente eindrucksvoll zusammen passen. Von Sylvia Bradtmöller

Rock- und Pop-Musik von David Guetta bis Metallica, und dies in sinfonischer Besetzung – unter diesem Motto stand der erste Workshop Sinfonisches Rock-Orchester im Martin-Luther-Haus in Giesenkirchen. Organisator David Koebele freut sich über das enorme Interesse besonders junger Musiker, die einfach einmal etwas Neues ausprobieren wollten. „Bei uns steht der Spaß an der Musik und die Freude am eigenen Instrument an oberster Stelle“, so Cellist Koebele. Die hohe Resonanz auf das Workshop Angebot zeigt, dass die Idee in unserer Stadt begeistert aufgenommen wurde.

Die meisten Workshop-Teilnehmer kennen sich vorher nicht, die Alterspanne von sieben bis 65 Jahren und die unterschiedliche Spielerfahrung bringen zusätzliche Reize mit sich. „Am Anfang steht die Chaos-Probe“, beschreibt Konzertmeisterin Hannah Lenz den Workshop-Start und lacht. „Alle sitzen in einem Raum, viele sehen die Noten zum ersten Mal, es wird drauf los gespielt und einen erster Eindruck vom Stück erhalten“. Im Anschluß werden Instrumenten bezogene Kleingruppen gebildet und das Repertoire im Detail geprobt, dabei ergänzen Jule Wagner, Nathan Lange und Carsten Grüter als erfahrene Tutoren die Runde. Ob „Dangerous“ von David Guetta oder „Radioactive“ von den Imagine Dragons, die Arrangements der insgesamt elf ausgesuchten Musikstücke haben die Geschwister David Koebele und Hannah Lenz eigens für jedes Instrument erarbeitet.

Auch in den Pausen wurde einfach weiter Musik gemacht und die Gelegenheit zu einem Instrumente-Tausch genutzt. Die Teilnehmer zeigten keinerlei Berührungsängste, da testet der Geiger den Kontrabass oder versucht, der Querflöte Töne zu entlocken und umgekehrt. Die Freude zur Musik verbindet und man spricht einfach eine einheitliche Sprache.

„Die Stimmung untereinander war unglaublich gut, auch zwischen den Reihen hatten alle viel Spaß. Aber auch Verpflegung und Räumlichkeiten waren top“, ziehen Teilnehmer und Dozenten ein einstimmiges Fazit.

Am 10. und 11. September findet der nächste Workshop Sinfonisches Rock-Orchester im Lutherhaus statt. Informationen gibt es unter www.davidkoebele.de oder facebook /Sinfonisches-Rock-Orchester.

(StadtSpiegel)