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Gladbach will dabei sein

Gladbach will dabei sein
Machen sich stark für Gladbach bei der EURO (v.r.): OB Hans Wilhelm Reiners, Rolf Königs, Ulrike von der Groeben, Rebecca Gablé, Berti Vogs und Wolfgang Kleff. FOTO: Andreas Baum
Mönchengladbach. Der Traum lebt: Mönchengladbach will Länderspielstadt werden, wenn Deutschland den Zuschlag für die Fußballeuropameisterschaft 2024 bekommen sollte. Von Klaus Schröder

Mit einem fröhlichen Mantra stellten sie sich bei einem großen Auflauf im Borussia-Park hinter die Initiative: OB Hans Wilhelm Reiners, Borussia Chef Rolf Königs, die Schriftstellerin Rebecca Gablé, die Journalisten Ulrike von der Groeben und Dieter Kürten sowie die Fußballweltmeister von 1974 Berti Vogts, Jupp Heynckes, Rainer Bonhof, Herbert Wimmer und Wolfgang Kleff. „Wir können das“, „wir gehören dazu“, „wir sind eine aufstrebende Stadt“ und „wir haben es verdient.“

Spaßvogel Wolfgang Kleff bot gar an: „Ich würd’ mich auch noch mal ins Tor stellen, wenn der Jogi das will.“ Alle beschworen sie die große Tradition der Fußballstadt und die Zeiten des Bökelbergs. Aber auch das Stadtkonzept MG+, das auf ein wachsendes Mönchengladbach abzielt, war in aller Munde. Da passte es sehr gut, dass Rolf Königs von der morgendlichen Präsidiumssitzung stolz berichtete: „Wir haben bei Borussia eine neue Mitgliederzahl, und zwar 82 006.“

Sollte der EURO-Traum in Erfüllung gehen, wollen die Prominenten Dinge tun: Rebecca Gablé wird einen Fußballkrimi schreiben und die Erlöse der interkulturellen Straßenfußball-Aktion „Bunt kickt gut“ spenden. Ulrike von der Groeben würde am Spieltag von Köln nach Gladbach im Nationaltrikot radeln, Rolf Königs und Hans Wilhelm Reiners würde sie in der Domstadt abholen. Im Bewerbungsfilm kommen aber nicht nur Stars zu Wort, sondern auch Bürger wie der Bio-Bauer Rainer Bruns und Borussia-Fan-Urgestein „Walli“ Waltraud Hamraths. Eine Selfie-Aktion soll noch mehr Unterstützer bringen.

(Report Anzeigenblatt)