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Gladbacher Bank-Aktie „nachhaltig rentabel“

Gladbacher Bank-Aktie „nachhaltig rentabel“
Die Gladbacher Bank-Vorstände Heinz-Josef Born, Hans-Peter Ulepic und der scheidende Aufsichtsratsvorsitzende Heinz Gotzens. FOTO: Andreas Baum
M’gladbach. „. Auf ein laut Vorstandssprecher Hans-Peter Ulepic „anspruchsvolles Jahr“ 2014 blickt die Gladbacher Bank zurück. Er und seine Vorstandskollegen standen den Aktionären jetzt im Rahmen der Jahreshauptversammlung in der Kaiser-Friedrich-Halle Rede und Antwort. Von Jan Finken

Trotz der äußerst schwierigen Situation am Geld- und Kapitalmarkt können wir auch für das abgelaufene Geschäftsjahr wieder von guten Geschäften berichten, und dies soll sich auch im laufenden Geschäftsjahr fortsetzen“, sagte Ulepic. Die Bilanzsumme der Gladbacher Bank ist zum 31. Dezember 2014, bedingt durch den planmäßigen Abbau der Treuhandkredite, um 43 Millionen Euro, gesunken. Gleichzeitig erhöhten sich die Konsortialkredite um 105 Millionen Euro. Das Bankguthaben stieg zum Jahresende um 43 Millionen auf 70 Millionen Euro. „Unsere Ausstattung mit Liquiditätsreserven ist weiterhin hervorragend. Deshalb benötigen wir auch keine Liquiditätsspritzen der Europäischen Zentralbank EZB“, betonte Ulepic.

Um zu messen, inwieweit Produkte und Leistungen der Gladbacher Bank tatsächlich den Anforderungen der Bankkunden entsprechen, betrachtet sie vor allem die Marktdurchdringung; die Höhe der Bilanzsumme spiele dabei eine immer geringere Rolle, so Ulepic. „Seit Jahren betrachten wir vielmehr das in Euro festgestellte ’betreute Kundenvolumen’. Im vergangenen Jahr ist dieses um 2,7 Prozent auf rund 3 Milliarden Euro angewachsen. Das betreute Kundenvolumen wächst seit Jahren kontinuierlich. Im Jahre 2006 lag dieses noch bei 2,4 Milliarden Euro.“

Der verbleibende Bilanzgewinn wird in Form einer unverändert hohen Dividende von 12 Euro zuzüglich einer Bonuszahlung von 2 Euro je Aktiean die Aktionäre, ausgeschüttet. Die Erhöhung des Kernkapitals durch die Dotierung der Rücklagen und des Fonds für allgemeine Bankrisiken führte mit Feststellung des Jahresabschlusses zur Erhöhung des Bilanzwertes der Gladbacher Bank-Aktie um 34 Euro auf nun 518 Euro. „Auch in Zeiten einer extremen Niedrigzinspolitik der EZB lohnt es sich, Aktionär der Gladbacher Bank zu sein. Unsere Aktie ist nachhaltig rentabel und erbringt Jahr für Jahr für unsere Aktionäre Vermögenszuwächse“, unterstreicht Ulepic.

(StadtSpiegel)
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