| 13.42 Uhr

Hee un’ nirjes angesch

Hee un’ nirjes angesch
Heinz-Gerd Wöstemeyer hat Fotos und Wissen über seine Wickrather Heimat zusammen getragen. FOTO: Andreas Baum
Wickrath. Über 50 Seiten geballte Informationen über Wickrath, geschrieben von einem eingefleischten Wickrather: „Wir in Wickrath“, herausgegeben vom Heimatverein und geschrieben vom Extra-Tipp-Mitarbeiter Heinz-Gerd Wöstemeyer, weist den Weg durch die ehemals eigenständige Gemeinde in Gladbachs Süden. Von Ulrike Mooz

Ist man auch ein Wickrather Urgestein, wenn man eigentlich im nicht ganz so weit entfernten Beckrath geboren wurde? Im Fall Heinz-Gerd Wöstemeyer ganz bestimmt. Der freiberufliche Journalist hat auch schon vor seinem Einsatz für Stadt Spiegel und Extra-Tipp in und über Wickrath geschrieben, lebt seit 30 Jahren in Wickrathberg und ist dort bekannt, wie ein „bunter Hund“, wie der Volksmund so schön sagt. Jetzt hat er, quasi im Auftrag des Heimatvereins, eine Broschüre verfasst, die eigentlich für Neubürger gedacht war, aber inzwischen auch so manchem Altwickrather noch Neues beibringen kann.

„Wir in Wickrath“ mit dem Untertitel „Hee un’ nirjes angesch“ (hier und nirgendwo anders) ist eine Sammlung wichtiger Informationen, Menschen und Fakten der ehemals selbstständige Gemeinde.

„Am schnellsten ist man informiert“, wenn man sich Bilder ansehen kann“, sagt Wöstemeyer, der Autor, Fotograf und Layouter der 52 Hochglanzseiten ist. Und so hat er einen Bilderbogen aus eigenen Fotos - zum Teil mit viel Aufwand extra fürs Heft geschossen und zum Teil aus seiner journalistischen Arbeit - zusammen gestellt und kurze Texte dazu verfasst.

Vom Vereinsleben über das Brauchtum bis zu verschwiegenen Ecken und historischen Fakten finden Wickrather und solche, die es noch werden wollen eine Fülle von Infos. Wer weiß schon, dass das eigentliche Wickrather Schloss, von dem wir heute ja nur die Vorburg kennen, nur 100 Jahre existierte oder dass in Wickrath früher Kaffee geröstet wurde - so gut, dass eine ernsthafte Konkurrenz zum großen Kaiser’s bestand? Oder wer kennt die Geschichte des Mädchens mit der Taube Ecke Beckrather- und Hochstadenstraße? Diese und viele anderen Fragen werden in der Broschüre für 3 Euro beantwortet. Wer sich über Vereine und Verbände näher informieren möchte, findet auf einem Einlegeblatt zudem eine Fülle von Kontaktdaten.

(Report Anzeigenblatt)