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Familienbildungsstätte (FBS) stellte Programm für 2015 vor
Hier passiert Weiterbildung!

Familienbildungsstätte (FBS) stellte Programm für 2015 vor: Hier passiert Weiterbildung!
Stellten das Programm 2015 der FBS vor: (v.l.) Ruth Heinen, Monika Spietz, Kerstin Rau-Berthold, Mechthild Wintgens, Angelika Oberländer und Andrea Gestermann. FOTO: Andreas Baum
Rheydt (sw). Wandel gestalten, Übergänge begleiten, Begegnung ermöglichen – für 2015 hat die Familienbildungsstätte rund um den „Menschen und seine Persönlichkeit“ wieder ein pralles Paket geschnürt. Von Silvia Weise

Es gehört zum Jahresende wie die Raketen in der Silvesternacht: Das neue Programm der Familienbildungsstätte (FBS), Anna-Ladener-Haus. 168 Seiten stark, dazu noch einmal rund 30 Seiten unter dem Schwerpunkt „Bildung eröffnet Horizonte und Wege“ im Extraheft, steht das Doppel für die Geschäftsführerinnen Angelika Oberländer und Kerstin Rau-Berthold diesmal unter dem Oberbegriff „Segelsetzen in oft recht stürmischer See“, denn: „Den Wind können wir nicht ändern, aber uns Gegebenheiten anpassen. Veränderungen erkennen, dafür stehen wir mit unseren Möglichkeiten“, erklärt Kerstin Rau-Berthold.

Von jeher ein Ort der Begegnung, der Begleitung in Lebensübergängen und zur Persönlichkeitsentwicklung, sieht sich die FBS mit ihren Fachbereichen in der Verantwortung für „Menschen in ihrer Unterschiedlichkeit“, wie Angelika Oberländer ergänzt: „Integration und Inklusion sind Begriffe, die wir schon lange in unsere Arbeit einbinden und die einen immer höheren Stellenwert bekommen.“ Dass die Angebote der FBS grundsätzlich allen Menschen zugänglich sind, betonen die Geschäftsführerinnen und Fachbereichsleiterinnen.

Und zu entdecken gibt es einiges im Jahresprogramm, vom Kochen und Backen über Bewegungsangebote (den neuen „Abschwitz“-Trend Bokwa inklusive), die Bereiche „Spiritualität im Alltag“, Zeitmanagement für Eltern, Erziehungsthemen, offene Gesprächskreise und Selbsthilfe bis zur Wohnraumplanung, Tipps für mehr Schlagfertigkeit und „Singen mit Schwangeren“: Aha-Erlebnisse selbst für jene, die dem Anna-Ladener-Haus seit Jahrzehnten verbunden sind.

Mit den vielfältigen Angeboten spreche man Familien und Einzelpersonen in unterschiedlichsten Lebensphasen und -situationen an, beschreibt Kerstin Rau-Berthold das Zustandekommen des einmal mehr „prallen Pakets“ aus dem Hause FBS: „Hier passiert Weiterbildung!“, lächelt sie. Andrea Gestermann, verantwortlich für den Bereich Integrationskurse, Kinder- und Jugendkurse, Schülertraining, Kreativität und Sprachen, greift den Faden auf: „Die Lernförderung, also Angebote, die in Kooperation mit der Stadt flächendeckend an Grundschulen und weiterführenden Schulen angeboten werden, ist ein großes Thema für uns“, erklärt sie. „Mit diesen Angeboten, finanziert über das Bildungs- und Teilhabegesetz, erreichen wir viele Kinder und Jugendliche“, freut sie sich und betont den ganzheitlichen Aspekt, nach dem man arbeite: „Wir bekämpfen hier wie auch im Bereich Schülertraining nicht nur die berühmte Fünf in Mathe, es geht um Persönlichkeitsförderung.“ Wichtig für alles, was „später“ kommt, weiß man in der FBS: „Lernen soll nicht nur Aneignung von Wissen sein.“

Getreu dieser Devise präsentiert die FBS in ihren „Stammhäusern“ Odenkirchener Straße und Hansastraße sowie in zahlreichen Außenstellen (deren Angebote sind erstmals nicht mehr gesondert aufgeführt) einmal mehr „Stabiles plus Neues – Reingucken lohnt sich!“, wie das Team verspricht. Oder, wie es Kerstin Rau-Berthold formuliert, „Häfen zum Andocken für alle Lebensphasen“ – verteilt auf 21.000 Stunden und rund 1.100 Kurse.

(Report Anzeigenblatt)
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