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Hoffnung auf zwei Leistungsträger

Hoffnung auf zwei Leistungsträger
Endlich wieder auf dem Platz: Ibrahima Traoé (l.) und Andreas Christensen.
Mönchengladbach. Nicht immer kommen Länderspielpausen gelegen. Gerade wenn man seinen Rhythmus gefunden hat, will man den Schwung nicht verlieren. Doch bei Borussia Mönchengladbach ist man froh, nach den anstrengenden englischen Wochen ein wenig durchschnaufen zu können. Zwei Leistungsträger stehen zudem vor eine Rückkehr in den Kader: Andreas Christensen und Ibrahima Traoré. Von David Friederichs

Die grauen Wolken rund um den Borussia-Park passen derzeit zur Stimmung beim Champions League Teilnehmer. Tristess war nämlich das vorherrschende Gefühl nach zuletzt fünf Spielen ohne Sieg in der Bundesliga und dem enttäuschenden (zumindest vom Ergebnis) Spiel gegen Celtic Glasgow. Nur wenige Sonnenstrahlen wagten es ab und an, die dichte Wolkendecke zu durchbrechen. Schwache Sonnenstrahlen, um im Bild zu bleiben, sind zumindest die Rückkehr von Andreas Christensen ins Mannschaftstraining und die wahrscheinliche Rückkehr von Ibrahima Traoré in der kommenden Trainingswoche. Beide fehlten der Borussia in den letzten Wochen. Und gerade die Qualitäten des Guineers im Eins gegen Eins wurden schmerzlich vermisst. Denn, mit Ausnahme des Spiels in Berlin, stand die Borussia zwar hinten sicher, aber nach vorne fehlte es an Durchschlagskraft und Ideen. Traoré ist einer, der über die Außen immer wieder für eine Überraschung gut ist. Dribblings liebt der nur 1,72 Meter große Flügelflitzer, Dribblings, die die Borussia unberechenbarer machen im Spiel nach vorne. Mit ihm, aber auch mit den gerade erst aus der Verletzung zurückgekehrten Thorgan Hazard und Raffael, soll gegen den 1. FC Köln am kommenden Wochenende die Kehrtwende eingeläutet werden. Denn eine Niederlage gegen den Erzrivalen wäre für die ohnehin schon kippende Stimmung im Fan-Lager ein weiterer Knackpunkt.

Um Kölns Top-Stürmer Anthony Modeste auszuschalten, wäre auch eine Rückkehr von Christensen eine Bereicherung. Zudem ist der junge Däne für den Spielaufbau aus der Abwehr enorm wichtig. Das würde auch die Chance eröffnen, Nico Elvedi mal eine Pause zu gönnen. Der junge Schweizer, eine der Konstanten der letzten Wochen, agierte in Berlin bei allen drei Toren unglücklich und konnte auch in dieser Woche nicht durchschnaufen. Schließlich wurde er zur Nationalmannschaft berufen und kehrt frühestens morgen nach Mönchengladbach zurück.

(Report Anzeigenblatt)