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In Bildung investiert

In Bildung investiert
Schulleiter Michael Meyer und Harald Weuthen, Leiter Fachbereich Schule und Sport, im neuen Physikraum des Gymnasiums an der Gartenstraße. FOTO: David Friederichs
Mönchengladbach (df). Alleine im vergangenen Jahr hat die Stadt rund eine Million Euro in neue Fachräume für Naturwissenschaften investiert. An drei Schulen sind diese Räume jetzt auf dem neuesten Stand der Technik. Von David Friederichs

Wenn Michael Meyer von den Räumen im Gymnasium an der Gartenstraße spricht, dann spürt man die Begeisterung. Der Schulleiter ist Naturwissenschaftler durch und durch und kann seine Freude über die Modernisierung nicht verbergen - warum auch. „Das ist ein hochflexibles System“, sagt Meyer. Das fängt schon beim großen Multimedia-Tablet an. Via Beamer werden dort Aufgaben an die Leinwand geworfen, interaktiv können Lehrer und Schüler Aufgaben besprechen. Seit einem Jahr ist der Biologieraum in Benutzung und die Schüler sind begeistert. „Der Unterricht geht dadurch deutlich schneller voran. Leider können wir den Raum nicht mehr lange nutzen, aber für die nächsten Generationen ist der super“, sagt Schülerin Nurcelin, die im Sommer ihr Abitur an der Gartenstraße. machen wird. Die Einrichtung des Raumes stammt aus der ehemaligen Gemeinschaftshauptschule Eicken, die geschlossen wurde. Erst seit wenigen Wochen in Betrieb ist der neue Physik-Raum. Schwenkbare Arme mit Strom und Netzwerkanschlüssen machen ein flexibles Arbeiten möglich. „Jetzt sind die Räume auf dem Stand, wie sie gefordert sind“, so Meyer.

Neben dem Gymnasium an der Gartenstraße wurde auch am Stiftischen Humanistischen Gymnasium sowie an der Realschule Wickrath in Bildung investiert. Insgesamt wurden dafür alleine im letzten Jahr rund 1 Million Euro investiert. „Die Fachräume waren fast 30 Jahre alt und völlig veraltet“, sagt Harald Weuthen, Leiter Fachbereich Schule und Sport bei der Stadt. Insgesamt wurden seit 2010 bereits 2,6 Millionen Euro in die Modernisierung investiert, bis 2023 folgen weitere 2,6 Millionen. „Dann haben wir alle naturwissenschaftlichen Räume auf dem neusten Stand“, so Weuthen.

(Report Anzeigenblatt)