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Italiener schlafen nackt – im TiG

Italiener schlafen nackt – im TiG
Roberto Capitoni empfängt die Besucher im TiG. FOTO: TIG
Die besten Geschichten schreibt das Leben, sagt Roberto Capitoni, Halb-Italiener und Halb-Schwabe, aufgewachsen in einer verschlafenen Kleinstadt ohne Handy, Farbfernseher und Helikopter-Eltern. Wie er das überlebt hat, erzählt der Stand-up-Comedian in seinem Programm „Italiener schlafen nackt – manchmal auch in Socken“ heute im TIG. Von Petra Käding

Extra-Tipp: Roberto Capitoni, Sie sind halb Italiener, halb Schwabe – was gibt’s bei Ihnen: Tortellini oder Maultaschen?

Roberto Capitoni: Immer abwechselnd, aber Spaghetti, keine Tortellini.

Wo fühlen Sie sich mehr als Italiener, wo sind Sie mehr Schwabe?

Zum Glück siegt meistens der Italiener in mir. Allerdings denkt der oft zu wenig nach, weil er mit dem Herzen denkt, der Schwabe mit dem Kopf.

Was sagen Sie als Halbitaliener zu Berlusconis Comeback-Plänen mit 82?

Unfassbar... der kriegt den Hals nicht voll. Auch mit Bunga-Bunga, denn dank der blauen Pillen geht das auch in diesem Alter noch.

In Ihrem Programm geht es um Ihre Kindheit mit einem italienischen Vater in einer Kleinstadt. Das erinnert ein bisschen an den Roman „Maria, ihm schmeckt’s nicht“ – gibt’s da Parallelen?

Ja, allerdings ist es bei mir Realität, alles selbst erlebt.

Was erwartet das Gladbacher Publikum?

Einfach mal zwei Stunden lachen – über mich und über sich selbst. Kopf aus – Spaß an.

Eine Kindheit ohne Handy und Helikopter-Eltern – wir „Alten“ kennen das, aber wie erklären Sie‘s den jungen Zuschauern?

Da ich ja viel mit Mimik und Physical-Comedy mache, klappt das ganz gut.

Wann schläft der Italiener nackt und wann in Socken?

Diese Fragen gibt es live im Programm. Wie heißt es so schön? Vorfreude ist die schönste Freude.

Die Veranstaltung findet am heutigen Sonntag im TiG – Theater im Gründungshaus, Eickener Straße 88, statt, Beginn ist um 20 Uhr

(Report Anzeigenblatt)