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Keine Angst vor Wespen und Hornissen

Keine Angst vor Wespen und Hornissen
Viele Wespenarten sind geschützt. FOTO: pixabay
Mönchengladbach. Wenn sich Insektenvölker wildlebender Arten in der Nähe von Menschen ansiedeln, suchen verunsicherte Mitbürger häufig Rat bei der Stadt Mönchengladbach. Von der Redaktion

Im Nestbereich reagieren alle staatenbildenden Insekten auf Störungen, um ihr dort lebendes Volk zu verteidigen. Hier gilt es einen Sicherheitsabstand von drei bis fünf Metern einzuhalten. Vorsichtiger müssen Menschen sein, die allergisch auf Insektenstiche reagieren. Auch plötzliche Erschütterungen des Nestes, heftige Bewegungen, längeres Verstellen der Flugbahn, Verstopfen der Einfluglöcher oder das Anatmen der Tiere direkt am Nest sollten vermieden werden. Man kann die Tiere ablenken, indem man in der Nähe eine Flasche mit süßer Flüssigkeit aufstellt.

Das Bundesnaturschutzgesetz untersagt jede Verfolgung wildlebender Tiere, zu denen auch die Wespen zählen. Muss ein Nest umgesiedelt oder gar vernichtet werden, so ist dies nur aus wichtigem Grund möglich. Die Genehmigung ist bei der Unteren Landschaftsbehörde im Fachbereich Umweltschutz und Entsorgung zu beantragen.

Der Laie kann in der Regel nicht erkennen, ob es sich bei den Insekten um besonders geschützte Wespenarten handelt. Deshalb sollte grundsätzlich ein Schädlingsbekämpfer hinzugezogen werden. Weitere Informationen sind bei Georg Esser unter 02161/25 82 60 und Hiltrud Müller unter 02161/25 82 63 beim Fachbereich Umwelt der Stadt Mönchengladbach erhältlich.

(StadtSpiegel)