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Kinder sammeln für Kinder

Kinder sammeln für Kinder
Zur zentralen Aussendungsfeier kamen rund 500 Mädchen und Jungen aus den Pfarreien des Bistums nach Viersen.
Mönchengladbach (co). In diesen Tagen ziehen Hunderte von Sternsingern in Mönchengladbach von Tür zu Tür, um den Segensgruß „C+M+B“ mit Kreide zu hinterlassen. Die Buchstaben stehen für die Bitte „Christus mansionem benedicat“, das heißt „Christus segne dieses Haus“. Das Sternsingen ist ein alter Brauch, dessen Ursprung bis ins Mittelalter zurückreicht. In der St. Notburga-Kirche in Viersen fand diesmal die zentrale Aussendungsfeier für das Bistum Aachen statt; hierzu gehört auch Mönchengladbach. Von Claudia Ohmer

In den Pfarrgemeinden werden am heutigen Sonntag auch Dankesgottesdienste für die Sternsinger veranstaltet. Der „Dreikönigstag“ zu Ehren von Caspar, Melchior und Balthasar wird am heutigen Sonntag, 6. Januar gefeiert.

Die jährliche bundesweite Sternsingeraktion gilt als die weltweit größte Initiative von Kindern für Kinder in Not. Rund 18 000 Kinder beteiligen sich im Bistum Aachen daran, 331 Gruppen sammelten 1,6 Millionen Euro für andere Kinder in der Welt. Motto der diesjährigen Aktion ist „Segen bringen, Segen sein. Wir gehören zusammen - in Peru und weltweit!“. Peru ist das Beispielland der 61. Aktion Dreikönigssingen. In einem Zentrum im Armenviertel der Hauptstadt Lima hilft der langjährige Projektpartner der Sternensinger, „Yancana Huasy“, Jungen und Mädchen mit Behinderungen.

Am 9. Januar laden die Katholische Jugendarbeit in der Region Mönchengladbach (KathJA MG) und der Regionalverband des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) zum Abschluss der diesjährigen Sternsingeraktion ein. Um 17 Uhr beginnt der Sternsingerempfang in der Citykirche am Alten Markt und um 18 Uhr werden die fleißigen Sternsinger-Gruppen im Rathaus zur Danksagung durch Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners empfangen.

Im Anschluss gibt es in der Citykirche Kakao und die Sternsinger werden mit der Gruppe „Trommelzauber“ die Kirche zum Beben bringen. Anmeldung unter kath-ja@bistum-aachen.de

(Report Anzeigenblatt)