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Kinder zur Kultur bringen

Kinder zur Kultur bringen
Bernd Ormanns, Dr. Barbara Volkwein und Kai Kayas und zwei Teilnehmerinnen machten sich im Keller des BIS selbst ein Bild von dem gestarteten Projekt. FOTO: Stadt Mönchengladbach
Mönchengladbach. Die Stadtsparkasse Mönchengladbach unterstützt Kulturrucksackprojekte auch im Jahr 2017 mit 10 000 Euro. Von der Redaktion

Kulturelle Bildungsprojekte gingen im Jahr 2016 wie geschnitten Brot – tolle Mönchengladbacher Künstler haben sich Kulturprojekte ausgedacht, die sie mit Kindern und Jugendlichen im Alter von 10 bis 14 Jahren gemeinsam gestalteten. Ob Tanzen, Puppen bauen oder Lego-Trickfilme drehen – entscheidend ist immer die aktive Beschäftigung mit Kultur.

2016 fanden 20 Kulturrucksack-Projekte jedweder künstlerischer Couleur Zuspruch bei Kindern und Jugendlichen der Stadt - hinzu kamen drei Sonderprojekte, in denen sich geflüchtete mit ortsansässigen Kids gemeinsam kulturell beschäftigten.

Bei der Finanzierung des notwendigen Eigenanteils der Projekte, die vom Land mit gut 70 000 Euro gefördert werden, kann die Stadt Mönchengladbach auf die Unterstützung der Stadtsparkasse Mönchengladbach bauen: Auch im kommenden Jahr wird die Stadtsparkasse den Kulturrucksack wieder mit 10 000 Euro unterstützen. Das teilten Bernd Ormanns, Abteilungsdirektor der Stadtsparkasse Mönchengladbach, und Dr. Barbara Volkwein, stellvertretende Leiterin des städtischen Kulturbüros, jetzt im BIS-Zentrum für offene Kulturarbeit mit.

Gemeinsam machten sie sich selbst ein Bild davon, wieviel Spaß die Jugendlichen in den Projekten haben. Im Keller des BIS-Zentrums hat Medienkünstler Kai Kayas gemeinsam mit den Teilnehmern seines Rucksack-Projektes einen Live-Escape-Room entwickelt: Wer die Katakomben betritt, muss zahlreichen Hinweisen nachgehen und knifflige Codes und Rätsel knacken, um hinter das Geheimnis einer mysteriösen Erbschaft zu kommen.

Mit diesem Projekt holt Kai Kayas junge Leute, die schon Erfahrung mit Computerspielen wie den beliebten „Point & Click Adventures“ haben, vom Bildschirm zurück in die reale Welt, um sie mit ihnen fantasievoll zu verändern.

(StadtSpiegel)