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Die Theater-Flatrate für Studierende ist jetzt eine feste Einrichtung
Kostenfreie Kultur für Studis

Die Theater-Flatrate für Studierende ist jetzt eine feste Einrichtung: Kostenfreie Kultur für Studis
Sie stellten Inhalt und Konzept der erweiterten Kooperation zur Theater-Flatrate vor: Dr. Christian Sonntag (HSNR), Marketing-Leiterin Saskia Fetten und Generalintendant Michael Grosse (Theater KR-MG). Yulia Taranenko und Stephan Tötsches (AStA) sowie Design-Studentin Ruth Harzheim (untere Reihe v. l.).
Mönchengladbach (bra). Theater ist wie Kino – nur live! Mit diesem einprägsamen Slogan wird zukünftig die Theater-Flatrate für Studierende beworben. Das dreimonatige Pilotprojekt wurde während der letzten Spielzeit so gut angenommen, dass es nun durch Abschluss eines Kooperationsvertrages zwischen dem AStA, der Hochschule Niederrhein und dem Theater zu einer festen Einrichtung wird. Von Sylvia Bradtmöller

Über 600 sogenannte AStA-Tickets wurden in der Testphase der Flatrate von Februar bis Juli ausgegeben, mit einem solchen Ticket erhalten Studenten der Hochschule freien Eintritt in je eine Vorstellung oder ein Sinfoniekonzert des Theaters Krefeld und Mönchengladbach. So ein deutliches Zeichen für die Lust auf Kultur bei den Studierenden ist Ansporn genug für die Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen dem Theater, der Hochschule Niederrhein und dem AStA (Allgemeiner Studierendenausschuss).

Bei einem Pressegespräch stellten die Kooperationspartner nun die erweiterten Inhalte des Konzeptes vor. Das neue, extra für die Aktion gestaltete Logo wurde an der Hochschule entworfen und von Design-Studentin Ruth Harzheim präsentiert – der frisch-farbige Würfel aus den Buchstaben TKM steht für -Theater-Krefeld-Mönchengladbach-. Kombiniert mit kurzen, prägnanten Slogans, ähnlich wie Kurznachrichten, prangt er auf den aktuellen Plakaten und Flyern und will so Kommilitonen animieren ins Theater zu gehen.

„Die Idee zur Flatrate war eine Zusammenarbeit nach Vorbild des NRW-Tickets und sollte ebenso mit Studienbeitrag und Studentenausweis funktionieren. Das haben wir nun auch entsprechend im Kooperationsvertrag festgelegt“, erläutert Kulturmanagement-Student Stephan Tötsches, der das Projekt gemeinsam mit der Kommunikations- und Marketingabteilung des Theaters initiiert hatte.

Regelmäßige Zusatzveranstaltungen wurden ebenfalls mit in den neuen Vertrag aufgenommen, da die in der Testphase angebotenen Workshops zu Themen wie Regiearbeit oder Stimme und Ausdruck enormen Anklang fanden. Von dieser Aktion profitieren alle Seiten: rund 14 200 Studenten kommen in kostenfreien Kulturgenuss, das Wir-Gefühl und die Verbundenheit mit dem Studienort wird gesteigert und durch das Theater weht ein frischer Wind.

Da sich die kulturhungrigen Studenten über Social Media wie Facebook absprechen, können auch neu zugezogene Hochschüler schnell Anschluss finden.

Generalintendant Michael Grosse unterstreicht abschließend den Wunsch, auf diese Weise nicht nur junge Menschen fürs Theater zu begeistern – er hofft auch, dass sich durch den Schneeball-Effekt herumspricht, wie toll und lebendig das Publikum in Krefeld und Mönchengladbach ist.

(Report Anzeigenblatt)