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Theater Mönchengladbach/Krefeld und „Gardeur“ beschließen längerfristige Kooperation
Kreativität als Bindeglied

Theater Mönchengladbach/Krefeld und „Gardeur“ beschließen längerfristige Kooperation: Kreativität als Bindeglied
Theaterintendant Michael Grosse (vorne rechts) und Gerhard Kränzle (CEO Gardeur) freuen sich über die neue Kooperation. FOTO: Hans-Peter Reichartz
Mönchengladbach (jfk). Zeigt her eure Hosen...: Über eine neue, intensive Partnerschaft mit dem Mönchengladbacher Hosenspezialisten „Gardeur“ freut sich das Theater Mönchengladbach/Krefeld, denn beim Ausstatten der Mitarbeiter mit edlen Beinkleidern soll es nicht bleiben... Von Jan Finken

In noblem Schwarz wird das Theater im neuen Jahr seine Besucher begrüßen: Die Damen und Herren des Servicepersonals tragen ab Januar 2015 einheitliche Kleidung. Ermöglicht wird das Ganze durch eine Kooperation mit dem Mönchengladbacher Hosenspezialisten Atelier „Gardeur“, die sich in Zukunft nicht nur auf das Sponsoring von maßgeschneiderter Kleidung beschränken soll. „Uns verbinden die Kreativität, die Lust an der Fantasie und nicht zuletzt das Engagement für die Region“, erklärt Michael Grosse, Generalintendant des Theaters.

Die Kooperation ruht auf drei Säulen: In einem ersten Schritt hat „Gardeur“ die rund 40 Mitarbeiter des Servicepersonals in beiden Häusern des Theaters in Krefeld und Mönchengladbach mit je zwei schwarzen Hosen ausgestattet. Über einen Kontakt zum ebenfalls in Mönchengladbach ansässigen Textilunternehmen van Laack kommen maßgeschneiderte Blusen hinzu, auf die das Logo des Theaters eingestickt wird.

„Unsere Damen und Herren werden schicker aussehen als das Einlasspersonal der großen Häuser in Köln und Düsseldorf“, freut sich Saskia Fetten, Leiterin Kommunikation und Marketing beim Theater.

Zweite Säule der Zusammenarbeit ist die Ausstellung „Die Hose bewegt“, die vom 5. Januar bis 31. Mai 2015 im Monforts Quartier in Mönchengladbach zu sehen ist. Die historische Schau zeigt die Ursprünge der Hose und ihre Entwicklung von der Eisenzeit bis heute. Die Ausstellungsstücke stammen aus dem Atelier „Gardeur“ und dem Kostümfundus des Theaters.

„Gardeur“-Geschäftsführer Gerhard Kränzle erzählt, wie eine Hose aus seinem Hause „in 2.500 bis 3.000 Arbeitsschritten gefertigt wird - 90 Prozent davon in Handarbeit.“ Insofern sei die Ausstellung wichtig, um den Aufwand, der für die Herstellung einer einzelnen Hose betrieben wird, auch einem breiteren Publikum darzustellen. Kränzle hofft, dass die Schau anschließend als Wanderausstellung an vielen weiteren Standorten, auch international, gezeigt wird. Zum „Internationalen Tag der Hose“, der am 11. März ist, geht die Kooperation in die dritte Runde. In Rahmen einer einer Verlosungsaktion werden einige Theaterbesucher in vier Vorstellungen mit Hosen beschenkt; Details dazu werden rechtzeitig bekannt gegeben.

(Report Anzeigenblatt)