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Kultur verschenken zu Weihnachten

Kultur verschenken zu Weihnachten
Bürgermeister Marc Venten mit den Künstlerinnen Heike Plohs, Hanneruth Benz und Alexandra Böttges (von links) bei der Vorstellung des Kulturcoupons Korschenbroich. FOTO: rmb
Korschenbroich (rmb). Mit diesem Geschenk kann kaum etwas falsch gemacht werden. Der neue Kulturcoupon der Stadt Korschenbroich legt nur seinen Wert fest und ist unbegrenzt gültig. Von der Redaktion

Der Beschenkte kann aus dem Angebot an Veranstaltungen selbst wählen und den Betrag auch aufteilen. Als flexibler Geschenkgutschein ist er für alle städtischen Kulturveranstaltungen, also für das Kabarett- und Comedyprogramm sowie für Jazzcafé, Orgelwoche und Kultursalon, im Vorverkauf einlösbar. "Wir möchten aber gerne auch andere Vereine, zum Beispiel Chöre und das Stadtorchester, dazu einladen, dass sie ihre Veranstaltungen auch für den Kulturcoupon anbieten.

Für einige Veranstaltungen werde über die Stadt ohnehin schon Karten verkauft", sagt Kulturamtsleiterin Michaele Messmann. Sie brachte die Idee des Gutscheins aus Düsseldorf mit und rief Anfang September die Künstler in der Stadt auf, kreative Vorschläge für die Gestaltung des Titelblatts einzureichen. "Insgesamt haben sich zehn Künstler, teilweise mit mehreren Vorschlägen, beteiligt. Auch um den unterschiedlichen Geschmäckern gerecht zu werden, haben wir uns bewusst für drei verschiedene Entwürfe entschieden", so Messmann.

Bürgermeister Marc Venten lobt die Ergebnisse und freut sich über die Kreativität. Alle drei Künstlerinnen stellen ihre Werke unentgeltlich zur Verfügung und werden namentlich im Coupon erwähnt. Hanneruth Benz verfolgte für ihr Motiv "Spectrum" den gegenständlichen und abstrakten Stil. Die Herrenshofferin nimmt als Chorsängerin aktiv am kulturellen Leben in der Stadt teil und befasst sich seit 2011 intensiv mit der Malerei. Heike Plohs zeichnete in feinen Linien eine Saxophonistin. "Ich beobachte gerne Menschen und Szenerien, und als ich mich mit dem Entwurf für den Kulturcoupon beschäftigte, erinnerte ich mich an eine Saxophonistin, die ich gesehen hatte", erzählt Plohs, die als Diplom-Pädagogin die Kreativität auch in ihren Beruf einfließen lässt. Ihr Bild wäre besonders naheliegend für ein Konzert wie etwa beim Jazzcafé. Grafikerin Alexandra Böttges gestaltete wiederum mit ihrer Collage ein Potpourri der Vielfalt der Kulturlandschaft ihrer Heimatstadt.

(StadtSpiegel)