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Liebeserklärung an Rheydt

Liebeserklärung an Rheydt
Quartiersmanager Markus Offermann, Initiator Manfred Tellmann und Katharina Hieber, Quartiersbüro Ringpassage (v.l.) mit dem neuen Magazin „Typisch, Rheydt“. FOTO: Andreas Baum
Rheydt (um). Rheydt hat jetzt ein neues Magazin in Pocketgröße: Warum bei „Typisch, Rheydt“ das Komma wichtig ist und wozu das kleine Heftchen dienen soll, erklärten am Donnerstag Initiator Manfred Tellmann und das Rheydter Quartiersmanagement. Von Ulrike Mooz

Das Besondere in, an und aus Rheydt betonen, das hatte der Kommunikationsdesigner Manfred Tellmann, ein waschechter Rheydter, im Sinn, als ihm die Idee zum Pocketmagazin „Typisch, Rheydt“ kam. „Das Komma im Titel ist wichtig, weil es nicht nur darum geht, zu zeigen, was typisch für Rheydt ist, sondern alles was den Stadtteil spannend macht“, sagt Manfred Tellmann, eben eine Liebeserklärung an Rheydt.

Fast ein Jahr hat Tellmann für die erste Ausgabe gebraucht, die kurz und knapp einen Mix aus Geschäften, Rheydter Kultur, versteckten Ecken und Rheydter Persönlichkeiten zeigt. Das Heft beginnt nach den Gesichtern von den zwei Rheydtern Eva Niessen vom Tattoo-Studio „I Love Tattoos“ und dem Mags-Mitarbeiter Murat Yilmaz auf der Titelseite mit einer Diagnose Rheydts als Heimat und endet mit dem Bekenntnis der Rheydter Juwelier-Geschäftsführerin Daniela Krebber-Herwig: „Es ist nicht alles Gold, was glänzt, aber auf Rheydt lass’ ich nichts kommen“ - dazwischen gibt’s auf 32 Seiten schöne Bilder, Kreatives und ein Interview mit Skatern im Rollmarkt.

Die erste Ausgabe ist vom Verfügungsfonds „Aktive Mitwirkung“ finanziert worden und wurde vom Quartiersmanagement begleitet. „Das Projekt ist ehrenamtlich“, so Quartiersmanager Markus Offermann. Ab der dritten Ausgabe müsse es irgendwie finanziert werden, zum Beispiel über Sponsoren, sowas wie Mitgliedsbeiträge oder über Gebühren, die die vorgestellten Geschäfte zahlen.

„Typisch, Rheydt“ ist in einer Auflage von 2 500 Stück erschienen und liegt in den Geschäften aus, die darin vorgestellt wurden und im Büro des Quartiersmanagement, Friedrich-Ebert-Straße 53-55.

(Report Anzeigenblatt)