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LVR: Klinikgründer wird mit Baum geehrt

Mönchengladbach. LVR-Klinik Mönchengladbach ehrt Klinikgründer Dr. Alexander Veltin mit Pflanzung einer Robinie. Von der Redaktion

Den Spaten in die Hand nehmen und tatkräftig drauf losschaufeln hieß es für den Vorstand der LVR-Klinik Mönchengladbach am vergangenen Montag. Anlass war die Pflanzung des sogenannten „Veltin-Baumes“, einer Robinie, die auf dem Gelände an den Klinikgründer Dr. Alexander Veltin erinnern wird. „Dr. Veltin hat mit dem Aufbau unserer Klinik vor rund 40 Jahren die Gemeindepsychiatrie in Mönchengladbach ‚verwurzelt‘“, sagt Dr. Stephan Rinckens, Ärztlicher Direktor der Klinik. „Die Baumpflanzung ist ein Zeichen unserer Verbundenheit mit den von ihm geprägten Werten und ein Symbol dafür, dass diese auch zukünftig weiter wachsen werden.“

Begleitet wurde die Pflanzaktion durch einen besonderen Gast: Louisa Veltin, Enkelin des Klinikgründers, absolviert gerade ein Praktikum in der Klinik und ließ es sich nicht nehmen beim Spatenstich mit anzupacken. „Ich freue mich, dass die Klinik an dem festhält, was mein Großvater vor vielen Jahren aufgebaut hat. Das durfte ich in den letzten Wochen während meiner Arbeit hier vor Ort persönlich erleben. Und der Baum verdeutlicht ja auch, dass eine Tradition weitergeführt wird.“

Die Robinie dient nun unweit des Haupteingangs als Anlaufpunkt und Ort zum Verweilen. „Dieser Baum lädt hoffentlich dazu ein, sich ein paar Minuten Zeit zu nehmen und inne zu halten. Achtsamkeit war nämlich auch einer der zentralen Werte, die Alexander Veltin vertreten hat“, sagt Dr. Stephan Rinckens bevor er den Baum sorgfältig an einem Pfahl verknotet und sichert.

Von 1972 bis 1984 war Dr. Alexander Veltin der erste Ärztliche Direktor der LVR-Klinik Mönchengladbach. Gemeinsam mit der Stadt bauten er und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Strukturen auf, um die Behandlung psychisch erkrankter Menschen direkt in der Gemeinde zu ermöglichen. Dabei prägte Veltin eine dem Einzelnen zugewandte, respektvolle Grundhaltung, welche die Verschiedenheit der Menschen anerkennt und sich für Vielfalt und Zusammenhalt in der Gesellschaft einsetzt.

(Report Anzeigenblatt)
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