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Kinderoper „Die Schöne und das Biest“ feiert am Samstag Premiere
Märchenzeit im Theater

Kinderoper „Die Schöne und das Biest“ feiert am Samstag Premiere: Märchenzeit im Theater
In der Kinderoper „Die Schöne und das Biest“ können Kinder mitfiebern, wenn die Kaufmannstochter Isabella Freundschaft mit einem unheimlichen Wesen, einem zum Biest verwandelten Prinzen, schließt. FOTO: Matthias Stutte
Mönchengladbach. Ganz ohne erhobenen Zeigefinger: Die Kinderoper „Die Schöne und das Biest“ ist ab dem 1. November im Theater Mönchengladbach zu sehen. Von der Redaktion

Am Theater Mönchengladbach beginnt am 1. November die Märchenzeit. Dann werden kleine Geschichtenfans wieder eine Stunde lang die Welt um sich herum vergessen und sich vom großen Theaterzauber begeistern lassen. In der Kinderoper „Die Schöne und das Biest“ können sie mitfiebern, wenn die Kaufmannstochter Isabella Freundschaft mit einem unheimlichen Wesen, einem zum Biest verwandelten Prinzen, schließt.

Susanne und Karsten Seefing haben sich von Louis Spohrs romantischer Oper „Zemire und Azor“ aus dem 19. Jahrhundert inspirieren lassen und eine kindgerechte Fassung mit eingängiger Musik und vielen Mitspielaktionen erarbeitet. „‚Die Schöne und das Biest’“ spielt vor ungefähr 100 Jahren. Einige Figuren sprechen so wie wir heute, aber es gibt auch verzauberte Figuren wie eine Blume und eine Lampe, die haben eine ganz eigene Art zu sprechen“, erzählt Autorin und Sängerin Susanne Seefing. Sie übernimmt in der Inszenierung gleich zwei Rollen und ist als Ferdinand, Kammerdiener des Prinzen, und Doris, Isabellas eitle Schwester, zu erleben. „Es gibt für eine Essenzeremonie im Stück einen Spruch, den viele Kinder bestimmt aus dem Kindergarten kennen“, verrät Seefing.

Regisseur Ulrich Proschka hat am Gemeinschaftstheater bereits die Kinderoper „Der kleine Barbier oder Eine haarige Angelegenheit“ inszeniert. Er weiß um die Herausforderung, die das Inszenieren eines Kinderstücks für die große Bühne mit sich bringt: „Man muss auf die Lesbarkeit der Signale achten. Eine klare Führung durch die Bilder ist wichtig, aber man legt kein pädagogisches Raster an“.

Ganz ohne erhobenen Zeigefinger wirbt die Geschichte „Die Schöne und das Biest“ für mehr Toleranz und Mut. „Der Lernprozess, den die Hauptfigur Isabella erlebt, die Stärke, die sie zeigt, haben Vorbildfunktion für die Zuschauer – für Kinder und Erwachsene. Isabella überwindet den ersten Impuls, beim Anblick des Biestes wegzulaufen, und stellt sich der Begegnung. Die Botschaft lautet: ‚Toleriere das Andere, gehe darauf zu’“, erläutert Proschka.

Karten für die Premiere am 1. November um 16 Uhr im Theater Mönchengladbach und für alle weiteren Vorstellungen im Freiverkauf sind erhältlich unter Ruf RY 6151–100 oder www.theater-kr-mg.de. Gruppenbuchungen nimmt der Besucherservice Mönchengladbach entgegen unter Ruf RY 6151–165 oder –119.

(Report Anzeigenblatt)