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Mehr Geld fürs Stadttheater

Mehr Geld fürs Stadttheater
V.l. Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen (Mitte) mit den Landtagsabgeordneten (v.l.) Marc Blondin (MdL Krefeld), Jochen Klenner, Britta Oellers (MdL Krefeld) und Frank Boss. FOTO: Landskron
Mönchengladbach. Die Zuschüsse des Landes für die Städtischen Theater in NRW werden deutlich angehoben – davon profitiert auch das Gemeinschaftstheater Mönchengladbach / Krefeld. Von der Redaktion

Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen hat heute in Düsseldorf die ersten konkreten Zahlen vorgestellt. Demnach sollen die Landeszuschüsse für die Stadttheater und die kommunalen Orchester von derzeit rund 19 Millionen bis 2022 schrittweise auf 39,5 Millionen Euro erhöht werden. Zu dieser Basisförderung kommen noch einmal zehn Millionen Euro, die den Theatern im Zeitraum 2019 bis 2022 für besondere Projekte zur Verfügung gestellt werden.

Für das Theater in Mönchengladbach und Krefeld bedeutet dies im ersten Schritt eine Erhöhung des jährlichen Landeszuschusses von rund 1,3 Millionen auf mehr als 1,6 Millionen schon in 2018. Bis 2022 wird der Landeszuschuss dann schrittweise auf rund 2,5 Millionen steigen.

„Zusammen mit der Vereinbarung „Theater mit Zukunft III“, die in den Stadträten von Krefeld und Mönchengladbach bereits beschlossen worden ist, sorgt dies für langfristige Planungssicherheit an unserem Theater“, freuen sich die beiden CDU-Abgeordneten Frank Boss und Jochen Klenner. Gemeinsam mit ihren Krefelder Abgeordnetenkollegen hatten sie sich in den vergangenen Monaten in zahlreichen Gesprächen für die Erhöhung eingesetzt. Die Förderhöhe sei im Vergleich zu anderen Bundesländern bisher unterdurchschnittlich schlecht gewesen. „Die bessere Förderung ist auch Wertschätzung für die tolle Arbeit, die unsere Vereinigte Bühnen leisten – die Mitarbeiter haben trotz massiver Sparzwänge immer für ein künstlerisch anspruchsvolles Angebot sorgen können“, so Boss und Klenner.

Nach den grundlegenden Berechnungen sollen nun Einzelvereinbarungen mit den einzelnen Theatern bzw. Städten geschlossen werden. Voraussetzung für die Erhöhung der Landesförderung ist auch, dass die bereits zugesagten örtlichen Mittel nicht gekürzt werden, wenn nun mehr Geld vom Land kommt: „Wir wollen ja, dass unser Theater wirklich gestärkt wird und nicht nur Zahlen verschoben werden“, betonen Boss und Klenner.

(Report Anzeigenblatt)
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