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Stadt verleiht wieder Integrationspreis/ Kandidaten werden von Dritten vorgeschlagen
Migranten setzen sich ein

Mönchengladbach (pmg/sp). Die Stadt verleiht im Januar wieder den Integrationspreis an Gruppen und Vereine mit mindesten 50 Prozent Anteil an Mitgliedern mit Migrationshintergrund. Von der Redaktion

Die Stadt Mönchengladbach verleiht im kommenden Jahr wieder einen Integrationspreis, für den ab sofort bei der Integrationsplanung der Stadt Vorschläge eingereicht werden können. Der mit 750 Euro dotierte Preis wird im Rahmen einer Feierstunde am 14. Januar 2015 durch Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners vergeben.

Teilnehmen können alle Menschen mit Zuwanderungsgeschichte, die sich in Mönchengladbach engagieren. Der Preis kann sowohl an Einzelpersonen, Migrantenselbstorganisationen, Religionsvereine, Bürgerinitiativen und Kulturvereine, die einen besonderen Beitrag zur Integration in Mönchengladbach leisten, verliehen werden. Gruppen, Vereine und Initiativen müssen einen mindestens 50-prozentigen Anteil an Menschen mit Zuwanderungsgeschichte nachweisen. (Projekte, die für den Preis in Frage kommen, müssen seit mindestens sechs Monate laufen und dürfen nicht länger als ein Jahr vor der Bewerbung beendet sein.) Die Anwärter auf den Integrationspreis können von Dritten vorgeschlagen werden oder sich selbst bewerben. Eine aus zehn Personen bestehende unabhängige Jury entscheidet, wer den Integrationspreis erhält.

Der Integrationspreis, der im vergangenen Jahr erstmals verliehen wurde, ist ein Baustein des vom Rat verabschiedeten Integrationskonzeptes der Stadt. „In unserer Stadt leben viele engagierte Menschen mit Zuwanderungsgeschichte die vielfältige und wichtige Beiträge zur Integration in Mönchengladbach leisten. Dieser wertvolle Einsatz soll nicht länger unbemerkt bleiben, sondern mit einem Preis anerkannt und ausgezeichnet werden“, sagt dazu Marion Blinten, die Integrationsbeauftragte der Stadt.

Bewerbungen nimmt die Integrationsplanung der Stadt Mönchengladbach, Fliethstraße 86–88, 41061 Mönchengladbach, E-Mail: integrationsplanung@moenchengladbach.de entgegen. Dort gibt es bei Marion Blinten, Ruf MG 25–3273, oder Michaela Morschhoven Ruf MG 25–3272 auch weitere Informationen. Die Ausschreibung und den Bewerbungsbogen gibt es im Internet unter www.willkommen-in-mg.de. Die Bewerbung sollte eine maximal zwei Seiten lange Beschreibung des Projektes, Referenzen und beispielhafte Presseberichte enthalten.

(Report Anzeigenblatt)