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Mobil sein – auch ohne Auto

Mobil sein – auch ohne Auto
Caprice Mathar mit dem Pokal, Norbert Krause (li.) mit Zwiebelporsche und Carsten Knoch mit Fahrrad: Wie bringt man Autofahrer zum Umsteigen? FOTO: Klaus Schröder
Mönchengladbach. (schrö). Bis Freitag, 22. September, macht die Stadt mit bei der Europäischen Mobilitätswoche. Heute wird dafür ein Teil der Bismarckstraße gesperrt. Von Klaus Schröder

Ab 12 Uhr soll jedem nachdenkenden Mönchengladbacher bewusst gemacht werden, wie viel öffentlichen Raum wir dem Auto geben, sagt der Mobilitätsmanager der Stadt, Carsten Knoch. Zwischen Rathenau- und Steinmetzstraße bleibt die Verkehrsader bis 20 Uhr dicht. Die Organisatoren um Norbert Krause hoffen, dass es ähnlich wie letztes Jahr läuft, wo Kinder die Straße in Besitz genommen, Geburtstag gefeiert und Familien mit Kreide den Boden verschönert hatten. Apropos: Die Stadtentwicklung kann man nur voranbringen, wenn die Zahl der Autofahrten abnimmt – sagen der Mobilitätsbeauftragte und der Technische Beigeordnete Dr. Gregor Bonin unisono.

Überhaupt hätte man herausgefunden, sagt Norbert Krause, dass 50 Prozent aller Wege unter fünf Kilometer kurz seien. Die Frage der Fragen heißt also: Wie kann man Menschen aus dem Trott reißen und bewegen, diese Strecken mit weniger Auto zu überwinden? Denn Mobilität beginnt im Kopf, sagt Carsten Knoch. Und umdenken ist dringend nötig, wenn man über Luftreinhaltepläne und Fahrverbote diskutiert.

Sonntag, 17. September, 14 bis 18 Uhr Uhr FREIraum Bismarckstraße 15 Uhr Fahrradsternfahrt vom ADFC in Höhe der Sparkasse

20. September, 11 Uhr Eröffnung der ersten Fahrradstraße „Blaue Route“ an der Richard-Wagner-Straße 140

21. September, 18.30 Uhr Schillerplatz Zwiebelporsche-Rennen mit Promis und Politikern Rollator-Tag vor dem Minto, 10 bis 13 Uhr

(Report Anzeigenblatt)