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Modernes Räuber und Gendarm

Modernes Räuber und Gendarm
LaserPlaza Direktor, Alexander Stolz und Mitarbeiterin Christina in der neuen Lasertag-Arena in Mönchengladbach.
Mönchengladbach. LaserPlaza hat die erste Lasertag-Arena am Linken Niederrhein in Mönchengladbach eröffnet. Von Christina Reineke

Ungefährlich, schweißtreibend, teamfördernd und vor allem ein riesengroßer Spaß für jedes Alter: das ist Lasertag. Ausgestattet mit einer farbig leuchtenden Weste, auf der im Schulter-, Vorder- und Rückenbereich Sensoren angebracht sind und einem sogenannten Phaser, mit dem man den Laserstrahl bis zu 20 Metern garantiert abgeben kann, geht es in eine abgedunkelte Arena. Ziel des Laserspiels ist es, die Gegner (erkenntlich durch eine andere Farbe an der Weste) an den Sensoren der Weste mit dem Laserstrahl zu markieren. Die Sensoren registrieren den Lichtimpuls beim „getroffenen“ Spieler und sorgen für eine kurzzeitige Deaktivierung; der erfolgreiche Schütze hingegen sammelt Punkte. Wer nach einer Runde mit etwa 15 Minuten Spieldauer die meisten Punkte erzielt hat, hat gewonnen.

Diese jugendfreie Sportart kann seit dieser Woche auch in Mönchengladbach ausgeübt werden. LaserPlaza, die bereits eine Lasertag-Arena in Linden bei Gießen betreiben, haben im Königskarree auf der Korschenbroicher Straße eine insgesamt 1 300 Quadratmeter große Arena, mit einer 700 Quadratmeter großen Spielfläche eröffnet. „Mönchengladbach ist für unsere neue Lasertag-Arena ein idealer Standort mit einem großen Einzugsgebiet. Wir rechnen daher auch mit Besuchern aus den Nachbarstädten und Gemeinden“, so Direktor Alexander Stolz. Begrüßt werden die Besucher in einer modernen Lounge. Vor dem Betreten der eigentlichen Spielzone erhalten sie in einem Briefing-Raum von Instruktoren zunächst eine Einweisung. Im Technikraum legen die Spieler ihre Westen und Phaser an, bevor sie in die Arena gelangen. In der alten Industrie-Architektur der ehemaligen Baumwollspinnerei sorgen Hindernisse aus Kunststoff und mit Neonstreifen beklebt für eine futuristische Atmosphäre. Ab dann ist von den Teams, insgesamt sind pro Runde 20 Leute in der Arena erlaubt, Konzentration, Ausdauer und Geschicklichkeit gefragt. „Lasertag ist eine jugendfreie Sportart, die zwar in Alltagskleidung ausgeführt werden kann, aber trotzdem schweißtreibend ist“, so Stolz. Aus diesem Grund gibt es bei LaserPlaza auch Umkleidekabinen und sogar Duschen.

Lasertag ist ungefährlich, da nicht mit Farb- oder Plastikkugeln geschossen wird. „Am besten lässt sich die Technik mit einem Scanner vergleichen, der berührungslos Informationen aufnimmt. Ein Treffer wird digital erfasst, die Information weiterverarbeitet und ausgewertet“, so Stolz.

Somit eine gute Möglichkeit, sich von seinem Zocker-Stuhl zu erheben, um gemeinsam mit Freunden oder anderen live zu spielen.

(Report Anzeigenblatt)