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Monforts bleibt in Mönchengladbach

Mönchengladbach. Wenn in Kürze der Kaufvertrag mit einem international tätigen Maschinenbau-Konzern unterzeichnet wird, bedeutet dies den Fortbestand der traditionsreichen A. Monforts Werkzeugmaschinen GmbH in Mönchengladbach. „Dann wird es auch zukünftig Spezialwerkzeugmaschinen geben, die den Markennamen Monforts tragen. Sie werden beispielsweise in der Luftfahrtindustrie für anspruchsvolle Metallbearbeitungen eingesetzt“, sagt Insolvenzverwalter Emil Rinckens von der Sozietät FRH Fink Rinckens Heerma Rechtsanwälte Steuerberater. Seit November letzten Jahres treibt er den schwierigen Umstrukturierungsprozess bei Monforts voran. „Die Altlasten sind weitgehend beseitigt, die Opfer der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tragen jetzt Früchte dank der konstruktiven Zusammenarbeit im Gläubigerausschuss, mit der Belegschaft und der Gewerkschaft“, sagt Rinckens. Auch die intensive und offene Kooperation mit Kunden, Lieferanten und Banken habe sich letztlich ausgezahlt. Von der Redaktion

Die Verhandlungen mit dem potenziellen Investor, der unter anderem in Fernost und in den USA tätig ist, sind weit fortgeschritten. Größter Erfolg aus Sicht des Insolvenzverwalters ist die Tatsache, dass im Monforts Quartier an der Schwalmstraße nicht nur das Geschäft mit Ersatzteilen, Reparaturen, Modernisierungen und Umbauten, sondern auch die Konstruktion von Spezialmaschinen erhalten bleibt.

In dieser Woche hatte Insolvenzverwalter Rinckens zu einer Betriebsversammlung bei Monforts eingeladen und die Belegschaft über den Stand der Kaufverhandlungen informiert.

(Report Anzeigenblatt)