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Neue Modul-Häuser für 400 Flüchtlinge

Neue Modul-Häuser für 400 Flüchtlinge
Veranschaulichendes Bespiel für die geplante Flüchtlingsunterkunft im Nordpark. Visualisierung: Neptunus GmbH
Mönchengladbach. Auf einer 8 000 Quadratmeter großen Fläche gegenüber dem ehemaligen TiN im Nordpark haben die vorbereitenden Arbeiten zur Errichtung von zwei Gebäuden in Leichtbauweise begonnen, die für die Unterbringung von zusammen bis zu 400 Flüchtlingen vorgesehen sind. Von der Redaktion

Dabei handelt es sich um zwei modern ausgestattete Modulbauten, mit deren Errichtung nach Abschluss der Tiefbauarbeiten begonnen werden soll. Die Fertigstellung ist auf Anfang November terminiert. Die Baukörper stammen aus den Niederlanden und sind in Zimmer für jeweils vier bis acht Flüchtlinge gegliedert. Zusätzlich lässt die Stadt neben den Gebäuden eine etwa 600 Quadratmeter große Halle als Aufenthaltsraum und Versorgungseinheit der Flüchtlinge über Caterer errichten. Die Stadt hat diesen Standort sowie das benachbarte TiN dem Land als Notunterkunft für Flüchtlinge des Landes angeboten.

Als zweiter Standort für die Unterbringung von bis zu 400 Flüchtlingen ist die Krall’sche Wiese am Volksgarten vorgesehen. Hier entsteht bis Ende November eine baugleiche Anlage. Die Unterkunft ist für Flüchtlinge, die der Stadt direkt zugewiesen werden, vorgesehen. Die Kosten für alle Einheiten in Modulbauweise liegen einschließlich Erschließung und Einrichtung bei rund sieben Millionen Euro.

Vor dem Hintergrund der dramatisch gestiegenen Flüchtlingszahlen, die dazu geführt haben, dass die Stadt an ihre Kapazitätsgrenzen gestoßen ist, sieht sich die Stadt gezwungen, bei der Unterbringung von Flüchtlingen mit dieser großen Lösung nun neue Wege zu gehen und erhofft sich davon für die Wintermonate eine deutliche Verbesserung der schwierigen Situation. Die Flüchtlinge des Landes in der Unterbringung am Standort Nordpark werden auf die Quote der Stadt angerechnet.

(Report Anzeigenblatt)