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Neue Pläne für die Zentralbibliothek

Neue Pläne für die Zentralbibliothek
Die Städtische Entwicklungsgesellschaft hat das Vitus-Center an der unteren Hindenburgstraße erworben. FOTO: Stadt Mönchengladbach
M’gladbach (pmg/sp). Die Stadt rückt von ihrer ursprünglichen Planung ab, die Zentralbibliothek in der Blücherstraße vorübergehend für die Zeit der notwendigen Sanierung in das Vitus-Center am Hauptbahnhof Mönchengladbach unterzubringen. Von der Redaktion

Grund dafür sind aktuelle Überlegungen der Verwaltung, im Zuge der Sanierung auch einen Erweiterungsbau in der Blücherstraße zu errichten, für den sich aktuell Fördermöglichkeiten ergeben.

Das teilte Kulturdezernent Dr. Gert Fischer in der Sitzung des Kulturausschusses mit. Damit würde das Vitus-Center, das von der Stadt über die städtische Entwicklungsgesellschaft vor kurzem erworben wurde, als Interimslösung für die Zentralbibliothek ausscheiden. Stattdessen gibt es Überlegungen, das Stadtarchiv dauerhaft im Vitus-Center anzusiedeln. Ebenso soll nach Plan unter anderem der Bürgerservice der Stadt dort untergebracht werden.

Wie mit der Bauaufsicht abgestimmt, steht einer vorläufigen Weiternutzung der Zentralbibliothek in der Blücherstraße vor dem Hintergrund der anstehenden Sanierungsarbeiten nichts im Wege. Die Sanierungsmaßnahme wird nach dem heutigen Stand verschoben. Im Gespräch mit dem Fördergeber Land soll die mögliche Zeitschiene zügig ausgelotet werden. „Für die dann anstehende Sanierung wird nach einer geeigneten Interimslösung gesucht. Aus Sicht der Bibliothek ist das eine erfreuliche Entwicklung, so lange die Entscheidung bald fällt. Über die vorübergehende Unterbringung während der Bauzeit mache ich mir keine Sorgen. Da werden sich Möglichkeiten finden“, so Dr. Fischer im Kulturausschuss. Die für die Sanierung notwendigen Mittel sind im städtischen Haushalt bereitgestellt. Der Kulturausschuss begrüßte die Überlegungen vor dem Hintergrund, dass damit der langjährige Standort in der Blücherstraße erhalten bleibt. Mit den städtebaulichen Plänen, die vom Rat zu beschließen sind, werden sich im kommenden Jahr die politischen Gremien befassen.

(StadtSpiegel)