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Offener Ganztag: Signale aus Düsseldorf

Offener Ganztag: Signale aus Düsseldorf
Für regelmäßige Aktivitäten können Kinder von der Anwesenheitspflicht im Offenen Ganztagsbereich befreit werden. FOTO: pixabay
Mönchengladbach. „Ausbau der Plätze, Sicherung der Qualität und mehr Flexibilität – diese drei Ziele hat die NRW-Landesregierung beim Thema Ganztagsbetreuung in Grundschulen“, erklärt der Mönchengladbacher Landabgeordnete Jochen Klenner (CDU). Er sei zuversichtlich, dass dadurch auch das Platzangebot in Mönchengladbach steigen werde. Von der Redaktion

„Zum 1. August werden wir die finanziellen Rahmenbedingungen im Land anpassen und die Fördersätze um insgesamt sechs Prozent erhöhen“, kündigt Klenner an. Die Haushaltsmittel würden somit um rund 27 Millionen Euro steigen; etwa 8 000 weitere Betreuungsplätze sollen so landesweit entstehen.

Mit sofortiger Wirkung hat das Schulministerium erlassen, dass Kinder künftig für regelmäßige Aktivitäten, zum Beispiel in Sportvereinen oder der Musikschule, von der Anwesenheitspflicht im Offenen Ganztag befreit werden. Das soll auch problem- und formlos für familiäre Ereignisse, wie Geburtstag der Geschwister gelten: „Das ist eine gute Balance zwischen den Bedürfnissen der Familie und der Verlässlichkeit für die Träger der Einrichtungen“, lobt Klenner. Mehr noch: „Wir wollen, dass ab dem kommenden Schuljahr auch Vereinbarungen mit dem Träger über eine Teilnutzung des Angebots möglich sind, also beispielsweise an drei statt verpflichtend fünf Nachmittagen.

(Report Anzeigenblatt)