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Overbeck, Philo Café und Klamottentausch

Overbeck, Philo  Café und Klamottentausch
Der Schauspieler Roland Jankowsky, alias Overbeck, liest am 26. Januar zum zweiten Mal im BIS. FOTO: Mirjam Knickriem
Mönchengladbach. Sabine Reder, Robert Hurasky und Herbert Krumbein stellten bei Kaffee und Plätzchen das Programm des BIS für das erste Quartal 2019 vor. Von Ulrike Mooz

„Ein gutes Jahr für das BIS“ sei mit dem Ende des letzten Monats zu Ende gegangen, sagt Herbert Krumbein, erster Vorsitzender des Kulturzentrums Bismarckstraße (BIS). Die Spende von 5 000 Euro von der Sparkasse plus selbst erwirtschaftetes Geld machen es möglich, dass in den nächsten Tagen der bisherige Ballettraum technisch so aufgerüstet wird, dass hier in Zukunft nicht nur eine Beschallung, sondern auch kleine Konzerte möglich sind. „Das Jahr war so gut, dass wir jetzt auch mal Geld ausgeben können“, so Krumbein.

Letzte Woche hat das Quartal bereits mit dem argentinischen Tango-Salon begonnen, der traditionell durch die Mönchengladbacher Tango-Comunity hervorragend besucht ist.

Musikalisch hat vor allem der März einiges zu bieten: Am 17. März singt Eckhardt Breitschuh Chansons von Jacques Brel und wird dabei von Greg Baker am Klavier begleitet. Die Jazz-Visions mit dem Denis Gäbel Quartett sind am 29. März das musikalische Highlight. „Gäbel ist einer der besten Saxophonisten, die ich je gehört habe“, schwärmt Robert Hurasky, im Sprecherrat des BIS zuständig für die Jazz-Visions.

Nach 25 Jahren im Vorstand des BIS, stellt Ulrike Creischer-Nentwig mit „Nel Giardino - Im Garten“ erstmals selbst im BIS Bilder in Acryl auf Leinwand aus. „Bei ihr spielt vor allem die Natur eine große Rolle“, weiß Sabine Reder, Pressebeauftragte im BIS. Ausstellungsbeginn ist am 12. März.

Ein Beispiel für das Angebot im Mittwochskino ist am 27. Februar der französische Kinofilm „Meine Zeit mit Cézanne“. Dass die Filme seit einiger Zeit von 20.30 Uhr auf 20 Uhr vorgezogen sind, hätten die meisten Besucher gut gefunden, so Sabine Reder.

Altbewährtes, wie der Klamottentausch am 30. März, die drei Kulturfrühstücke am 27. Januar mit Thomas Mentsches und Band, am 24. Februar mit Tender Art und am 24. März mit Best of von Monika Hintsches und Janek Wilholt, laufen natürlich ebenso weiter, wie das Theater mit BIS(S) „Hitzeperiode“, das mit vier Terminen im Januar, Februar, März und April im dritten Jahr läuft.

Weil es beim letzten Mal so schön war, kommt auch Roland Jankowsky, alias Overbeck aus der ZDF-Krimireihe „Wilsberg“ am 26. Januar nochmal nach Mönchengladbach. Er liest neun schräg-kriminelle Shortstorys vor.

Das Kindertheater bietet unter anderem eine Mutmach-Geschichte an. Das Na und Theater spielt am 17. und 18. Februar „Die bärenstarke Maus Zorbas“, ein Stück über Vorurteile, Diskriminierung und Fairness.

Ganz neu im Programm ist das Philo Café an jedem dritten Dienstag im Monat. Dort werden Themen des aktuellen Zeitgeschehens diskutiert. Die Themen können die Teilnehmer selbst vorschlagen. Die Moderation der Gesprächsrunden hat Eveline Esch.

Last but not least bietet das BIS auch Workshops in dem besonderen Ambiente des historischen Hauses an. Vom Lindy Hop über Ballett für Erwachsene bis zum Tarot als Wegweiser gibt es dort vieles zu entdecken.

(Report Anzeigenblatt)