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Paul Wolff: Für eine saubere Stadt

Paul Wolff: Für eine saubere Stadt
Dr. Hanns Menzel (2.v.l.), Eugen Viehof (3.v.l.) und Auszubildende (4.v.l.) Jenny Triantafillidis bei der Aktion hinter dem Haus Westland.
Mönchengladbach. Die Paul Wolff GmbH poliert Mönchengladbach auf; Eugen Viehof, Chef der Initiative Clean-up-MG e.V., begrüßt das Engagement des Mönchengladbacher Unternehmens zugunsten eines sauberen Stadtbildes. Von Jan Finken

Ausgerüstet mit großer Motivation sowie vielen Greifzangen und Abfallsäcken haben ein Dutzend Auszubildende und Mitarbeiter der Paul Wolff GmbH am vergangenen Freitag dem Müll im Herzen der Mönchengladbacher Innenstadt den Kampf angesagt. Die Steinmetzstraße zwischen dem Eickener Kreisel und der Bismarckstraße ist eine der wichtigsten Zufahrten ins Herz der Vitus-Stadt – erst recht seit der Eröffnung des MINTO. Für Dr. Hanns Menzel, Geschäftsführender Gesellschafter der Paul Wolff GmbH, zählt die Straße zu den Visitenkarten der Stadt: „Leider ist der unbebaute Grünstreifen immer wieder mit Müll übersät; Unrat wird aus Autos geworfen und vieles illegal entsorgt, was in Mülltonnen gehört.“

Für den bundesweit tätigen Hersteller von Abfallsystemen ist die Situation zwischen Gladbacher Bank und Margarethengarten ein Dorn im Auge. Umso mehr begrüßt und unterstützt er das Engagement seiner Mitarbeiter. Jenny Triantafillidis hat andere Auszubildende sowie Kollegen überzeugt, Mönchengladbach ein gutes Stück sauberer zu machen. Neben städtischen befreiten sie aber auch private Grundstücke bis zur Breitenbachstraße von Müll und anderen Verschmutzungen. Dafür stellte die Initiative Clean-up-MG e.V. die Materialien und sorgte für die fachgerechte Entsorgung des gefundenen Abfalls. Eugen Viehof, Chef der Initiative Clean-up-MG e.V., begrüßte das Engagement der Mitarbeiter der Paul Wolff GmbH: „Der Straßenzug ist der Spiegel Mönchengladbachs. Wir wollen unsere Stadt positiv darstellen, darum muss er aufpoliert werden.“

Weil Müll weder auf die Straßen und in Grünzüge noch in die Weltmeere gehört, hat die Paul Wolff GmbH in diesem Jahr 5 000 Euro an die Umweltorganisation WWF Deutschland gespendet. Drei Viertel des Mülls in den Ozeanen besteht aus Plastik, tötet Seevögel, Fische und Meeressäugetiere und gelangt in Form kleinster Partikel auch in den menschlichen Nahrungskreislauf. Dr. Hanns Menzel: „Mit unserer Spende wollen wir dazu beitragen, dass innovative Abfallsammelsysteme entwickelt und zum Einsatz gebracht werden, die mit dem Müll in den Meeren aufräumen.“

(StadtSpiegel)