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Maxmo-Team nimmt für den guten Zweck am Race Across America teil
Per Rad quer durch die USA

Maxmo-Team nimmt für den guten Zweck am Race Across America teil: Per Rad quer durch die USA
Crew Chief Dr. Walter Kaiser, Teamchef und Athlet Oliver Dienst, Athlet Norbert Nusselein, Dr. Hiltrud Döhmen von der HilEri-Stiftung, Athlet Christoph Bohnen und Oberärztin Dr. med. Gisela Janßen freuen sich auf die sportliche Herausforderung für den guten Zweck. FOTO: Andreas Baum
Mönchengladbach . Ein 16-köpfiges Team von Maxmo stellt sich einem der härtesten Radrennen der Welt. Beim Race Across America wollen sie alles geben und so die HilEri Stiftung mit ihren Einnahmen unterstützen. Die Stiftung setzt sich für Kinder in der Palliativ-Versorgung ein. Von Christina Caelers

Etwa 4 800 Kilometer, vier Zeitzonen, über die Appalachen und die Rocky Mountains, sowie verschiedene klimatische Bedingungen - all das erwartet das 16-köpfige Maxmo-Team aus Mönchengladbach, das sich dem Radrennen Race Across America stellen möchte. Das Radrennen quer durch Amerika gilt als eines der härtesten der Welt und ist nicht mit einer gemütlichen Fahrradtour zu vergleichen. In maximal 12 Tagen geht es von Oceanside an der Westküste nach Annapolis an die Ostküste. Durch Wälder, Berge und Wüste. Bei Temperaturunterschieden von bis zu 40 Grad. "Wir sind uns über die Herausforderung bewusst, doch wir wissen, wofür wir es tun. Wir fahren für den guten Zweck und unterstützen mit den Einnahmen die HilEri Stiftung, die sich für Kinder in der Palliativ-Versorgung und das Kinderpalliativteam Sternenboot einsetzt", erklärt Teamchef und Athlet Oliver Dienst. Das RAAM-Team Maxmo hat das Radrennen somit zu einer Herzensangelegenheit gemacht, die sportliche Begeisterung und den Willen Gutes zu tun miteinander vereint.

"Das Sternenboot ist ein Kinderpalliativteam, das aus fünf Kinderärzten, acht Kinderkrankenschwestern und einer Sozialarbeiterin besteht. Wir helfen Kindern mit einer lebensverkürzenden Erkrankung und ermöglichen es ihnen, Zuhause bei ihren Familien betreut zu werden und nicht in einer Klinik oder einem Hospiz", so Oberärztin Dr. med. Gisela Janßen. Um das zu gewährleisten, bedarf es neben der medizinischen und physiotherapeutischen Behandlung auch oft einer psychologischen für die Patienten, als auch für deren Familien. Mit dem Geld würde das Sternenboot gerne einen Psychologen beschäftigen und den Kindern Geburtstagsgeschenke oder einen schönen Ausflug gönnen, der von den Eltern finanziell nicht gestemmt werden kann.

Für die vier Fahrer und das zwölfköpfige Team aus ehrenamtlichen Organisatoren, Physiotherapeuten und Helfern ist der gute Zweck der Rückenwind. Ihr hoch gestecktes Ziel: Unter die ersten fünf kommen. Dafür müssen sie mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 33 Stundenkilometer in die Pedale treten und 900 Kilometer am Tag schaffen. Bedingung: ein Fahrer muss immer unterwegs sein, die anderen drei können in der Zeit ausruhen. Wann wer wo welche Auszeiten nimmt, darf jeder Fahrer oder jedes Team selbst entscheiden. Die anderen Teammitglieder sind im Wohnmobil immer hinter ihren Athleten, um sie zum Beispiel bei der Pause in Empfang zu nehmen oder Reifen zu wechseln.

Insgesamt trainieren die vier Athleten Christoph Bohnen, Norbert Nusselein, Oliver Dienst und Sven Imhoff 100 000 Kilometer im kommenden Jahr, um 2015 für das Race Across America fit zu sein. Die einzige unberechenbare Komponente ist der Schlafentzug, denn der lässt sich nicht trainieren. Neben täglichen Videos vom Rennen, die auf diversen Internetportalen zu sehen sein sollen, wird es auch einen RAAM 2015 Film geben mit allen Highlights des Rennens.

(Report Anzeigenblatt)