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Positive Karnevalsbilanz der Polizei

Mönchengladbach. Aufgrund der abstrakten Gefahr eines Terroranschlages und der Vorkommnisse in der Silvesternacht in Köln hatte auch die Polizei Mönchengladbach zum diesjährigen Karneval ihre Einsatzplanungen angepasst. So waren an allen Tagen, beginnend mit Altweiberdonnerstag bis zum Mönchengladbacher Höhepunkt der "tollen Tage" am Veilchendienstag, doppelt so viele Einsatzkräfte auf den Straßen unserer Stadt präsent als im Vorjahr. Von der Redaktion

Insgesamt kann die Einsatzleitung eine positive Bilanz ziehen. Abgesehen von einzelnen karnevalsüblichen Erscheinungen, wie Vorfällen aufgrund übermäßigen Alkoholgenusses, verliefen die karnevalistischen Veranstaltungen störungsfrei. Allerdings stellten die Einsatzkräfte bei verschiedenen Veranstaltungen eine aggressive Grundstimmung unter zumeist jungen alkoholisierten Männern fest. Nach Einschätzung der vor Ort eingesetzten Kräfte war es der dichten Polizeipräsenz geschuldet, dass sich diese Aggressivität nur im geringen Maße in Straftaten niederschlug.

Die Einsatzkräfte sprachen in der Zeit von Donnerstagmorgen bis Mittwochmorgen insgesamt 74 Platzverweise aus. Davon mussten 44 Personen vorübergehend in Gewahrsam genommen werden. Im gesamten Stadtgebiet kam es zu in diesem Zeitraum zu 24 Körperverletzungsdelikten und drei Widerstandshandlungen gegen Polizeikräfte.

Erfreulicherweise kam es zu keinem Taschendiebstahl im Zusammenhang mit dem Phänomen "Antanzen". Dies ist nicht zuletzt auf die nochmals intensivierten Aufklärungsmaßnahmen der Polizei an den Wochenenden seit Beginn des Jahres zurückzuführen.