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Pray Day Projekt geht in Runde sechs

Rheydt. Volle Gospelpower mit Astrid Petrich und dem Pray Day Chor - das erwartet die Zuhörer am Sonntag, 6. März, um 17 Uhr in der Kirche St. Franziskus in Rheydt. Von der Redaktion

Das musikalische „Kerngeschäft“ des PrayDay Gospelchor Projektes unter der Leitung von Astrid Petrich ist das jährlich stattfindende Konzert zwischen Karneval und Ostern in St. Franziskus – mittlerweile ein Muss für jeden eingefleischten Gospelfan in Mönchengladbach, finden sich doch im Chor mittlerweile Sänger und Sängerinnen aus nahezu allen Gospel-Chören der Region wieder. Ein musikalischer Ausflug in der Vorweihnachtszeit brachte PrayDay nun auch über die Gospelszene hinaus ins Gespräch: Sieben Gastauftritte einer 24-köpfigen Pray Day-Abordnung hinterließen bei den beliebten Booster Silent Night Konzerten einen bleibenden Eindruck. Der Projektchor, wie immer jährlich neu zusammengestellt aus rund 60 gospelbegeisterten Sängerinnen und Sängern, präsentiert nach sieben Proben ein stets sehr gut besuchtes Abschlusskonzert in der Rheydter St. Franziskuskirche: Ergreifende Balladen, groovige Soul-Gospel-Nummern, A-Capella Songs und auch der ein oder andere Pop-Song finden Einlass in das zeitgenössische Gospel Repertoire, flankiert von talentierten Solisten aus dem Chor. Chorerfahren, rhythmisch sicher und mit der gewissen „Pray Day-Ausstrahlung“ sollten alle Sänger schon sein, um am Projekt teilnehmen zu können, oder es innerhalb der intensiven Proben werden. Ein kleines Vorsingen muss jeder neue Mitsänger absolvieren. Autodidaktin Astrid Petrich erwartet von ihren Sängern grundsätzlich alles, was sie beim Singen geben können und das geht weit über die richtigen Töne hinaus: „Es reicht mir nicht, dass die Sänger lediglich nett Gospel-Songs vortragen. Sie sollen mit Leidenschaft in jedem Song das Beste geben und das soll man nicht nur hören, sondern auch sehen können! Nur so lassen sich die Zuhörer auch richtig mitnehmen und überzeugen – und dann macht es auch allen am meisten Spaß!“ Da ist auch körperlicher Einsatz gefragt. Bei einigen Stücken gibt es kleinere Choreographien. Der Fokus liegt natürlich dennoch im Gesang.

Begleitet wird der Chor in diesem Jahr wieder von einem professionellen Musikerteam: Am Piano reist Dr. Stefan Rolauffs aus Berlin an. „Es lässt sich kaum einen Besseren für die Klavierbegleitung beim Gospel finden, wie auch bei den Sängern, brauche ich hier Leute, die fit sind und mitdenken. Da kann man kaum Kompromisse machen“, so Petrich. An Gitarre und Bass wird Berufsmusiker und Ehemann Christian Petrich spielen, für den richtigen Groove sorgt Max Lumer an Schlagzeug und Cajon.

(Report Anzeigenblatt)