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Bundesminister für Gesundheit Hermann Gröhe unterstützt RAAM Team
Prominente Unterstützung

Mönchengladbach. Der Bundesminister für Gesundheit Hermann Gröhe hat mit seiner Unterschrift auf dem Laufrad des RAAM Team MAXMO seine Solidarität und Unterstützung der sterbenskranken Kinder besiegelt. Von der Redaktion

Was 1982 noch unter dem Namen „Great American Bike Race“ mit nur vier Teilnehmern begann, ist heute eines der härtesten Radrennen der Welt. Das Race across America. Jedes Jahr treten hier die Fahrer an, um 4.800 Kilometer zwischen West- und Ostküste zurückzulegen.

Es geht von Oceanside nach Annapolis, einer Gesamthöhendifferenz von über 50.000 Metern mus überwunden werden und Temperaturunterschiede von über 40 Grad warten auf die Teilnehmer. Dieser Herausforderung wollen sich die Athleten vom Mönchengladbacher RAAM Team MAXMO Sven Imhoff, Christoph Bohnen, Norbert Nusselein und Oliver Dienst am 20. Juni 2015 stellen.

„Unser Ziel“, so Oliver Dienst, Initiator des Projektes „ unheilbar kranken Kindern eine Freude zu machen“. Denn das Team um Teamchef Dr. Walter Kaiser und seiner Crew von weiteren elf Betreuern, den Physiotherapeuten Sebastian Vlk und Carsten Wöllner, die Köche Adam Paffrath und Norbert Junge, Navigator und Fahrer Frank Oedinger und Dr.Patrick O’Connor, den Fahrern Daniela Dienst, Willi Verleysdonk, Guido Bossmann dem Techniker Eugen Schneemann und dem Kameramann Markus Fischer, möchte mit der Teilnahme bei diesem Rennen gemeinsam mit der HilEri Stiftung das Kinderpalliativteam Sternenboot der Uni-klinik Düsseldorf unterstützen.

Dieses Team aus betreuenden Ärzten und Pflegenden hilft Kindern mit einer lebensverkürzenden Erkrankung, zuhause bei ihren Familien betreut zu werden und nicht in einer Klinik oder in einem Hospiz. Um das zu gewährleisten, muss jedoch zum einen die medizinische Behandlung ermöglicht werden, zum anderen bedürfen sowohl die Patienten als auch deren Familien einer intensiven psychologischen Betreuung, um mit der Situation fertig zu werden.

Die Kosten für diese humane Art der Betreuung durch ein hochspezialisiertes Team, insbesondere auch von der psychologischen Seite, werden von den Krankenkassen längst nicht komplett übernommen. Durch die Betreuung der Kinder geraten viele Eltern in finanzielle Not, weil sie natürlich so viel Zeit wie möglich mit ihren Kleinen verbringen und für sie da sein möchten. Viele leben in bescheidenen Verhältnissen, wo selbst das Geld für einfache Sachen wie eine Kuscheldecke oder ein Geburtstagsgeschenk knapp wird. Kinder, die bettlägerig sind oder beatmet werden müssen, haben keine Möglichkeit, ihr Krankenzimmer einmal zu verlassen, um nochmal etwas vom Leben zu sehen – und sei es nur ein einfacher Zoobesuch – da niemand die Transportkosten bezahlt.

Viele Prominente, wie der dreifache Tour De France Sieger Greg LeMond, Rainer Bonhof, Vizepräsident von Borussia Mönchengladbach, zahlreiche Radprofis und der amtierende Ironman Weltmeister Frederik van Lierde unterstützen das Projekt mit ihrer Unterschrift auf dem „Laufrad“, dem Symbol des Projektes. „Wir freuen uns, dass wir mit unserem Engagement auf so viele Sympathien stoßen“, so Dienst. Denn seit vergangener Woche hat auch der Bundesminister für Gesundheit Hermann Gröhe mit seiner Unterschrift seine Unterstützung des Projektes besiegelt.

Am 20. und 21. September startet das RAAM Team MAXMO bei einer 30-Stunden Simulation in Grevenbroich auf dem Parkplatz des real -Markts, Rittergut 1. „Wir werden einen Rundkurs von 7,5 km abwechselnd 30 Stunden lang fahren, um schon einmal die Taktik in den USA zu simulieren“, so Dr. Walter Kaiser, der das Projekt von außen aus mit seiner Crew koordinieren wird. Jeder ist hier eingeladen mitzufahren – mitzufahren für den guten Zweck.

(Report Anzeigenblatt)