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Land gibt Förderzusage auch für Alternativstandort Bahnhofsrückseite
Radstation am Hauptbahnhof

Mönchengladbach (pmg/sp). Der Baustart für die neue Radstation am Mönchengladbacher Hauptbahnhof soll 2015 sein. Von der Redaktion

Ein großes Lob zollte der Planungs- und Bauausschuss in seiner Sitzung diese Woche der Bauverwaltung für die die neue Radstation hinter dem Mönchengladbacher Hauptbahnhof, die auf einen Entwurf des Architekturbüros Ledwig + Spinnen zurückgeht. Einstimmig votierte der Fachausschuss für die nach dem Rheydter Vorbild geplante eingeschossige Radstation, die mit ihrer transparenten Glasfassade parallel zum Bahnkörper trichterförmig auf den Bahnhofseingang zuläuft und den Bereich zwischen Hauptbahnhof und Platz der Republik deutlich aufwertet. Ursprünglich war die Radstation auf dem Bahngelände am Europaplatz zwischen Hauptbahnhof und Parkhaus geplant. Wie der Fachbereich Ingenieurbüro und Baubetrieb gestern dem Ausschuss mitteilte, hat das Land nach einer vor Ort Besichtigung auch die Förderzusage für den Alternativstandort gegeben. Die Stadt rechnet mit einem entsprechenden Bewilligungsbescheid noch in diesem Monat. „Baustart wäre dann in 2015, so dass die Radstation mit insgesamt 666 Fahrradabstellplätzen und Serviceeinheiten wie Fahrradverleih, -reinigung, -codierung und -wartung ein Jahr später in Betrieb genommen werden könnte“, so Carola Derrath vom Fachbereich Ingenieurbüro und Baubetrieb. Die Radstation wird mit Kosten in Höhe von rund 1,15 Millionen Euro veranschlagt, wobei etwa 750 000 Euro als Förderzuschüsse vom Land erwartet werden. In einem nächsten Schritt soll nun das Umfeld zur geplanten Radstation unter den Aspekten Sicherheit, gute Orientierbarkeit und städtebauliche Gestaltung neu geordnet werden, um Zugreisenden ein gepflegtes, sicheres und funktionales Entree in die Stadt zu bieten. Die Planung, mit der die Verwaltung beauftragt wurde, soll auch die Taxistandplätze und Flächen für Fernbushaltestellen berücksichtigen. Betrieben werden soll die Radstation wie in Rheydt von der Diakonie im Zusammenhang mit einem Sozialprojekt. Die Gebühren betragen 70 Cent pro Tag, 7 Euro im Monat und 70 Euro im Jahr. Die Radstation soll über einen Chip 24 Stunden am Tag genutzt werden.

(Report Anzeigenblatt)