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Rod Mason gestorben

Rod Mason gestorben
Der Jazztrompeter Rod Mason, der in der Vergangenheit häufig in Mönchengladbach zu Gast war, ist gestorben.
Mönchengladbach. Nach kurzer Krankheit ist der 1940 in England geborene und in Kaarst lebende Jazztrompeter Rod Mason am 8. Januar gestorben. Schon seit 1983 trat Mason auch immer mal wieder als Gasttrompeter im Raum Mönchengladbach und Krefeld in Walter Maaßens Borderland Jazzband auf. Legendär sind die Konzerte der 80-er und 90-er Jahre in der Krefelder Privatbrauerei Gleumes. Von der Redaktion

Nach Spielereien mit Monty Sunshine, Acker Bilk, Chris Barber, der Dutch Swing College Band und anderen Jazz- Größen gründete er 1985 in Kaarst seine eigene „Hot Five Band,“ die er bis zum Schluss führte.

Die Musikfreundschaft mit Walter Maaßen und der Borderland Jazzband hielt mit vielen gemeinsamen Aufritten über dreißig Jahre an. Noch im letzten Jahr konnte man den Ausnahmemusiker mit den Borderländern beim Lions Club-Benefizkonzert am Schloss Rheydt und danach in der Konzertmuschel hinter der Kaiser-Friedrich–Halle hören.

Unvergessen ist auch seine Mitwirkung bei der schon 1985 entstandenen LP der Borderland Jazzband. Sein unnachahmliches „ Going home“ klingt jetzt nach seinem Weggang noch melancholischer.

Die Jazzmusikszene hat einen großartigen Musiker, wunderbaren Entertainer und Freund verloren.

(StadtSpiegel)
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