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Roermonder Höfe nehmen Gestalt an

Roermonder Höfe nehmen Gestalt an
Norbert Bienen und Fabienne Kern von „Bienen & Partner“, Fritz Schupp (Nesseler Bau) sowie Leon van Horen (Van Pol Beheer, von rechts) begleiten die heiße Vermietungsphase der Roermonder Höfe.
Mönchengladbach (jfk). Eins der größten innerstädtischen Bauprojekte der vergangenen Jahre biegt auf die Zielgerade ein: Die ersten Mietwohnungen der Roermonder Höfe sind ab Mitte des Jahres bezugsfertig, jetzt fiel außerdem der Vermietungsstart für die Gewerbeflächen an der Fliethstraße. Von Jan Finken

Fritz Schupp, Geschäftsführer des zuständigen Generalunternehmers Nesseler Bau GmbH und des Projektentwicklers Gondo Immobilien GmbH, und Norbert Bienen, mit Bienen & Partner zuständig für die Vermarktung und Vermietung des Objekts, stellten jetzt den aktuellen Stand der Arbeiten vor und gaben einen Ausblick auf die nächsten Monate. Demnach sollen ab Anfang Juli die ersten Mieter in die im ersten Bauabschnitt fertiggestellten Wohnungen (56 von insgesamt 130) an der Lüpertzender Straße, mit Blick auf den Abteiberg, einziehen können. Die Wohnungen mit Flächen zwischen 50 und 150 Quadratmetern sind alle barrierearm, manche barrierefrei und durchweg mit einer Einbauküche ausgestattet. Die Warmmiete liegt monatlich zwischen 9,50 bis 11,50 Euro.

„Wir registrieren eine hohe Nachfrage und sind optimistisch, dass bis Mitte des Jahres alle Wohnungen vermietet sind“, so Bienen. Eine Musterwohnung für Interessierte ist inzwischen auch eingerichtet und kann nach Absprache besichtigt werden.

Gestalt nehmen derweil auch die Büro- und Gewerbeflächen an, die zur Fliethstraße ausgerichtet sind. Eines dieser vier Gebäude soll zu einem medizinischen Zentrum mit verschiedenen Facharztpraxen werden. Der Verein „Wurzelzwerge e.V.“ wird in den Roermonder Höfen eine Kindertagesstätte betreiben, gesucht wird noch ein gastronomischer Anbieter (etwa Bäckerei mit Heißtheke).

„Durch die Roermonder Höfe erfährt die Mönchengladbacher Innenstadt eine spürbare Belebung. Nach Fertigstellung aller Gebäude werden hier 650 Menschen leben und arbeiten, hinzu kommen Kunden, Patienten und Besucher“, erklärt Fritz Schupp.

Anfang des Jahres waren die Bautätigkeiten für drei Monate zum Erliegen gekommen. Inzwischen ist das niederländische Unternehmen Van Pol Beheer, das ursprünglich alleine angetreten war, um die Roermonder Höfe zu realisieren, nur noch zu 40 Prozent an der (nun) verantwortlichen Gondo Immobilien GmbH aus Aachen beteiligt. Die übrigen 60 Prozent hält Nesseler Bau, das ursprünglich nur für den Bau und die technische Gewerke vorgesehen war. Das Gesamtinvest liegt bei rund 60 Millionen Euro.

(Report Anzeigenblatt)