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Santanders neues Haus

Santanders neues Haus
Ulrich Leuschner und Hans-Wilhelm Reiners (Mitte hinten) hören sich beim Rundgang an, welche Vorzüge das neue Gebäude der Santander Bank im Nordpark hat. FOTO: Andreas Baum
Die Santander Bank hat am Nordpark ihr neues 50-Millionen-Euro-Gebäude offiziell eröffnet. Viele Gäste waren der Einladung des Vorstandsvorsitzenden Ulrich Leuschner gefolgt und ließen sich das eindrucksvolle Haus in seiner Weitläufigkeit und Modernität zeigen. Von Klaus Schröder

Die Seriosität einer Bank verlangt so etwas: Zum offiziellen Empfang erschienen in erster Linie Männer in dunklen Anzügen. Einzig Rainer Bonhof nahm sich die Freiheit einer etwas sportlicheren Kleidung und lockerte auch sonst mit seinem trockenen Witz die ernsten Runden auf.

Bei den Rundgängen durchs große, neue Haus hörte der Vorstandsvorsitzende Ulrich Leuschner noch einmal in aller Öffentlichkeit, wie gut das Projekt Nordpark 50 geschafft worden war. „2012 haben wir das angestoßen, wollten im dritten Quartal 2015 fertig sein und haben alle unsere Vorgaben sehr gut eingehalten“, sagte Simone Schuhmacher, die eine der Besuchergruppen leitete.

Die Bank hatte vor acht Jahren ihren Standort am Santanderplatz bezogen und war seitdem zügig gewachsen, so dass der neue Standort schnell zu klein wurde.

Vier große Riegel wurden auf das Gelände zwischen Nordpark und Madrider Straße gebaut. Viel Geld und Gedanken haben die Bauherren in die Inneneinrichtung gesteckt: multifunktionale Flächen, flexible Schreibtische, Akustikwände und -Decken, die den Schall schlucken, flexible Arbeitsplätze und Ruhezonen sind entstanden. „Wir haben hier Geldautomaten (Heiterkeit), einen Schuster, einen Schneider, einen Schlüsseldienst und sogar Massageräume.“

Doch es geht natürlich nicht nur um den Wohlfühlfaktor für die Mitarbeiter. Ulrich Leuschner wies in seiner Rede darauf hin: „Wir brauchten für die Lösung von organisatorischen Fragen eine neue Gebäudestruktur, und ich bin froh, dass wir den Vorstand in Madrid davon überzeugen konnten.“ Auch die Ausstattung sei vielerorts nicht mehr zeitgemäß gewesen. Das ist nun ganz anders: Alleine an Datenkabeln wurden 124 Kilometer verlegt.

Dass sich ein so großes Unternehmen auf Mönchengladbach festlegt, freut den Oberbürgermeister. Wilhelm Reiners sagte: „Ich wünsche viel Erfolg - und wir hätten da noch die eine oder andere Fläche anzubieten.“

Die Modernisierung reicht im übrigen bis zum Unternehmensrestaurant, in dem man ganz ausgezeichnet und preiswert essen kann, z.B. am Eröffnungstag Kibbeling mit Reis und Kohlrabi für 2,77 Euro.

(Report Anzeigenblatt)