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Seltsam, jazzig und nachtaktiv

Mönchengladbach (um). Das BIS hat sich für das neue Programm April bis August 2016 wieder ganz schön ins Zeug gelegt: 53 verschiedene Veranstaltungen und 19 Workshops für Kulturinteressierte vom Kind bis zum Rentner sind geplant. Von Ulrike Mooz

Wie immer hat sich das Kulturzentrum Bismarckstraße, kurz Bis genannt, auch bei diesem Programm Mühe gegeben, nicht nur Veranstaltungen zu bringen, die für jede Altersgruppe etwas bieten, sondern auch solche, die oft ungewöhnlich sind und jenseits des Mainstream. Start des neuen Programms ist am 9. April mit der Ausstellung „Kontraste - Widersprüche - Gegensätze“ des belgischen Künstlers Karl Heinz Theiss.

In der Sparte Film sucht Susanne Berns in der Regel Filme aus, die in Mönchengladbach noch nicht, oder nur kurz zu sehen waren. Dieses Mal ist auch einiges Bekanntes dabei. So „Frau Müller muss weg“, „Monsieur Claude und seine Töchter“ und „Der große Gatsby“. Aber auch Nischenfilme, wie „Wüstentänzer“, der Film über einen Iraner, der in seinem Heimatland ein unerwünschtes Tanzprojekt aufbaut, sind dabei.

In der Sparte Musik stehen Konzerte mit klassischem Jazz („Three Wise Men“), New-Jazz mit Humor („Nenuphar“), lyrischer Jazz (Sabeth Pérez Quartett) und poetische Musik („Floatwork“) neben der fünften Staffel des Singer-Songwriter-Slam (Beginn 7. April) und dem klassischenStreichquartett „Alma in Prag“.

Die Theatersparte für Erwachsene wird von Regine Meininger organisiert. Sie ist gleichzeitig auch Mitglied des Freien Theaters bühnenreif und steht Ende April mit der Komödie „Ein ungleiches Paar“ auf der Bühne. Das Eine-Frau-Stück „Das wahre Leben ist doch anders“ nach Anton Tschechow mit Cornelia Gutermann-Bauer findet schon am 17. April statt. Beim Kinder- und Jugendtheater hat Claudia Übach-Pott wieder einiges zusammen getragen, zum Beispiel „Keiner für alle und alle allein“ für Jugendliche ab 14 vom Theater no.name aus Grevenbroich. Literarisch wird es immer mal wieder im Bis. So lädt die Poetin Helene Rogel zum Beispiel zusammen mit Freundin Tiffany Spunk im Mai zu sinnigen Wortspielen ein. „Sie hat sich nach ihrem Englandaufenthalt gleich wieder bei mir gemeldet“, sagt Claudia Übach-Pott. Das Bis beteiligt sich an „nachtaktiv“, der Mönchengladbacher Kulturnacht, an der offenen Gartenpforte und „Kunst gegen Bares“. Das turnusmäßige Kulturfrühstück mit immer neuen Events kombiniert leckeres Frühstück für 50 Leute mit Musik. „Da muss man schnell sein, um einen Platz zu kriegen“, sagt Bärbel Lenz, stellvertretende Vorsitzende. Der beliebte Klamottentausch für Frauen findet am 7. Mai statt und das Sommerfest – dieses mal mit amerikanischer Versteigerung – am 16. Juli.

(Report Anzeigenblatt)
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