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Stadt ehrte engagierte Bürger

Stadt ehrte engagierte Bürger
Werner Kempin, Wilfried Theißen und Maria Weihrauch erhielten die Ehrennadel der Stadt Mönchengladbach. Udo Blank und Frank Drathen wurde das Goldene Schöffensiegel der Stadt Mönchengladbach verliehen. FOTO: Stadt Mönchengladbach
Mönchengladbach. Vereinsarbeit bis ins hohe Alter, Engagement in den verschiedensten Bereichen und für Menschen jeglicher Herkunft – Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners zeichnete engagierte Mönchengladbacher mit der Ehrennadel und dem Schöffensiegel der Stadt Mönchengladbach aus. Von der Redaktion

In den unterschiedlichsten Bereichen engagieren sich Werner Kempin, Wilfried Theißen und Maria Weihrauch ehrenamtlich – und das nicht erst seit gestern. Schon seit Jahrzehnten sind sie aktiv und zeigen vorbildhaften Einsatz. Dafür haben sie jetzt im Rahmen einer Feierstunde von Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners die Ehrennadel der Stadt Mönchengladbach erhalten.

Werner Kempin ist besonders dem Sport verbunden. Er ist Ehrenmitglied der Leichtathletik-Gemeinschaft Mönchengladbach (LGM) und war jahrzehntelang im Verband aktiv tätig. Mit 80 Jahren koordinierte und organisierte er noch Sportveranstaltungen für junge Menschen wie das Schülersportfest der LGM. Ebenso war er bei der Abnahme von Prüfungen für das Sportabzeichen über 20 Jahre lang im Einsatz und motivierte junge Menschen zu Höchstleistungen. Vom Leichtathletik-Verband NRW erhielt Kempin 1994 sowie 2001 die Ehrennadel in Gold. Bis heute ist der Sachverstand von Werner Kempin im Sport, hier insbesondere beim Hochsprung gefragt, wenn es um Platzierungsstichkämpfe geht.

Daneben hat sich Kempin politisch engagiert. Er trat 1972 in die SPD ein und war lange Jahre Mitglied in verschiedenen Vorständen und Gremien auf kommunaler Ebene. Selbst im hohen Alter besucht er Kempin Veranstaltungen und bringt sich in Debatten ein.

Seit März 1979 bis heute ist Wilfried Theißen Mitglied der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di. In dieser Zeit war er über 25 Jahre lang gewerkschaftlicher Vertrauensmann, insbesondere für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der GEM mbH. Zusätzlich war Theißen zwei Jahre Mitglied des Betriebsrates der GEM mbH. Auch in Heimatverein Dorthausen 1964 e.V. und in der Schützenbruderschaft St. Christophorus Dorthausen 1986 e.V. ist Theißen aktiv und hat dort auch Funktionen als Vorsitzender, Geschäftsführer und bis heute als Präsident der Bruderschaft übernommen. Daneben ist Theißen seit 2005 bis heute Mitglied im Pfarrgemeinderat in der Gemeinschaft der Gemeinden Mönchengladbach-Südwest, Pfarre St. Maria Heim-suchung Hehn.

Maria Weihrauch ist seit 1999 stellvertretende Vorsitzende des Deutsch-Russischen-Integrationsvereins Mönchengladbach e.V. (DRIV). Ihre Zielsetzung ist es, die Integration von Aussiedlern und Kontingentflüchtlingen aus den Gebieten der früheren Sowjetunion zu erleichtern. Weihrauch unterstützt die Förderung von Toleranz und internationaler Gesinnung auf allen Gebieten der Völkerverständigung. Ebenso ihre Arbeit im Flüchtlingsrat zu allen Tages- und Nachtzeiten wird von allen hoch geschätzt. Als Migrationsberaterin der AWO Rheydt setzt sie sich weit über einen normalen beruflichen Einsatz ein. Sie begleitet die Menschen im Alltag, bis sie sich alleine zurechtfinden. Sie berät Menschen aus allen Ländern. Das ständige Bemühen um die Belange der Menschen, die sich selbst nicht helfen können, ist ihr Lebensinhalt und sie schenkt vielen Menschen ein Stück Heimat.

Außerdem hat Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners Udo Blank und Frank Drathen das Goldene Schöffensiegel der Stadt Mönchengladbach für ihr langjähriges Engagement in kommunalpolitischen Gremien verliehen. Allen dankte er für ihr Engagement und für die Zeit, die sie darin investiert haben: „Ein solcher Einsatz macht ein gutes Klima in der Nachbarschaft, im Viertel und letztlich in der gesamten Stadt aus.“ Diesem Dank haben sich im Rahmen einer Feierstunde im Rathaus Abtei auch Vertreter der Ratsfraktionen angeschlossen. Musikalisch begleitet wurde sie vom Gitarrenquartett der Musikschule.

(Report Anzeigenblatt)