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Sternsinger zu Besuch

Sternsinger zu Besuch
Bürgermeister Schroeren begrüßte die Sternsinger im Ratssaal. FOTO: Stadt Mönchengladbach
Mönchengladbach (pmg/sp). 60 Sternsinger brachten dieser Tage den Segen mit ins Rathaus Abtei. Bürgermeister Michael Schroeren dankte den vielen Kindern und Eltern. Von der Redaktion

Bunt war es im Ratssaal des Rathauses Abtei, als rund 60 Sternsinger im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren in ihren farbenfrohen Kostümen und goldenen Kronen in den Ratsaal einzogen. Einige der Sternsinger hatten auch ihr Symbol, den Stern von Bethlehem, mitgebracht. „Ich möchte mich für euren Einsatz in den vergangenen Wochen bedanken“, begrüßte Bürgermeister Michael Schroeren die bunte Schar, die als Caspar, Melchior und Balthasar verkleidet gekommen waren. „Ihr seid echte Vorbilder für die Erwachsenen“, lobte Michael Schroeren den Einsatz der Kinder für den guten Zweck und bedankte sich auch bei den Eltern und Begleitern der Sternsinger, die für die schönen Gewänder Sorge getragen hatten.

Das Motto „Klimawandel“ steht im Mittelpunkt der 59. Aktion Dreikönigssingen. Mit diesem Motto machten die Sternsinger überall in Deutschland auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam. In weiten Teilen der Welt leiden Menschen unter den Veränderungen der klimatischen Bedingungen, die in manchen Regionen Afrikas für eine extreme Trockenheit sorgen. Ausbleibender Regen entzieht den Menschen dort ihre Lebensgrundlagen. Regionaldekan Ulrich Clancett, der den Kindern für die Unterstützung dankte, sagte: „Die Sammlungen erfordern Jahr für Jahr ein hohes Maß an Organisation, die ohne die Hilfe zahlreicher Unterstützer im Hintergrund, die auch für die Verpflegung der Sternsinger sorgen, nicht möglich wäre“. Seit 1959 stellen das Kindermissionswerk und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) die Spendenaktion auf die Beine. Aus der bundesweiten Aktion werden zahlreiche Kinderprojekte in Afrika, Lateinamerika, Asien und Osteuropa unterstützt.

Nachdem die Kinder einige Lieder vorgetragen und den Segen mit Kreide an eine der Rathaustüren geschrieben hatten, bekamen die fleißigen Helfer zum Dank einige Süßigkeiten aus Fairem Handel.

(Report Anzeigenblatt)
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