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Tanz und Theater: Schach Macht

Mönchengladbach. Studenten der Hochschule Niederrhein haben ein Theaterstück entwickelt, das am 3. Dezember Premiere feiert. Von der Redaktion

15 Studenten der Kulturpädagogik im dritten Semester, haben im Rahmen des Indoor-Projekts seit März unter Anleitung der Dozenten Prof. Dr. Felicitas Lowinski und Prof. Dr. Jürgen Weintz das politische Tanz- und Theaterstück Schach Macht – Der Mensch ist am Zug! entwickelt.

Worum geht es? Das Aufeinandertreffen von Macht und Ohnmacht begegnet uns im Alltag öfter, als wir bewusst wahrnehmen. Oftmals stellt sich die Frage: Wer besitzt eigentlich die Macht? Der Soldat mit der Waffe oder doch der, der befiehlt abzudrücken? Die Masse – oder doch der Einzelne? Der Vorgesetzte oder die Schar der Untergeordneten, ohne die keine Ordnung möglich wäre?

Was macht die Macht mit uns? Werden wir durch Macht ohnmächtig, nur weil sie nicht zu uns gehört? Oder sind wir dazu in der Lage sie umzuleiten, für uns zu nutzen. Können wir ausbrechen und einen klaren Blick auf die Macht werfen? Wir fühlen uns mächtig oder ohnmächtig, das ist das, was unser Handeln beeinflusst.

Der Mensch ist schließlich an der Reihe – Er ist am Zug. Zugpflicht, Zugzwang. Freies Feld. Nutzt er die Macht für andere oder missbraucht er sie, bis es für andere eine Ohnmacht mit sich bringt?

Ist das Zusammenspiel von Macht und Ohnmacht also Bedingung des menschlichen Lebens, des Fortschritts, der Zukunft, oder ein von uns selbst erschaffenes Konstrukt? Und sind wir am Ende gar nicht so machtlos, wie wir vielleicht meinen?

Antworten gibt es beim Theaterstück Schach Macht – Der Mensch ist am Zug!

(Report Anzeigenblatt)