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Toller Erfolg für Lehrer und Schüler

Toller Erfolg für Lehrer und Schüler
Unser Foto zeigt Experimentierer, Teilnehmer und Sieger der Marienschule mit Schulleiterin Angela Göbel (letzte Reihe Mitte) und den betreuenden Lehrerinnen Lydia Sonntag-Werkes (links) und Judith Pillen (rechts). FOTO: Franz Josef Ungerechts
Mönchengladbach. Für 24 Schülerinnen und Schüler aus Mönchengladbach war die Teilnahme am „21. Jugend forscht Regionalwettbewerb“ in Krefeld, ein toller Erfolg. Drei erste Preise, neun zweite Preise und vier Sonderpreise konnten sie am Ende des Tages mit nach Hause nehmen. Von Franz Josef Ungerechts

„Jugend forscht“ ist ein bundesweiter Wettbewerb für Jugendliche bis 21 Jahre in Naturwissenschaften, Mathematik und Technik. Er hat die Aufgabe, Jugendliche langfristig für diese Themen zu begeistern und über den Wettbewerb hinaus in ihrer beruflichen Orientierung zu unterstützen. Mitte Februar fand in Krefeld der Regionalwettbewerb statt. Stark war die Beteiligung Mönchengladbacher Schulen, alleine von der Marienschule nahmen 27 und vom Math.-Nat. 38 Schülerinnen und Schüler teil und das sehr erfolgreich. Die Sieger der ersten Preise kommen alle von der Bischöflichen Marienschule, zweite Preise gingen an das Math.-Nat, das Franz-Meyers-Gymnasium und an die Realschule an der Niers. Zusätzlich erhielten zwei Lehrerinnen der Marienschule und des Math.-Nat. Sonderpreise für ihr besonderes Engagement: Lydia Sonntag-Werkes (Marienschule) und Dr. Julia Göbel (Math.-Nat.) wurden für die Betreuung von jeweils zwölf Schülergruppen ausgezeichnet. In der Marienschule kommen noch die Betreuungslehrer Judith Pillen und David Klein sowie am Math. Nat. Frank Schillings und Gabi Jösch hinzu.

Gerade die Betreuung der Gruppen mit jungen Schülern erfordert sehr viel Motivationsarbeit und Unterstützungshilfe. Nicht nur die Schüler investieren sehr viel Zeit in die freiwilligen Arbeitsgruppen; auch die Lehrer arbeiten unzählige Stunden, auch in der Freizeit, in den jeweiligen Arbeitsgruppen. Angela Göbel, Schulleiterin der Marienschule: „Dies verlangt von den Kollegen ein hohes Maß an Eigenmotivation, entsprechendes Fachwissen und auch Begeisterung für die Themen, die man mit den Kindern gemeinsam entwickelt.“ Der Lohn dieser Arbeit: Für die Marienschule gab es drei erste Preise und drei zweite Preise sowie den Sonderpreis: „Natur am Niederrhein“. Für das Math.-Nat. gab es neben den vier zweiten Preisen den Sonderpreis für eine besonders gute, fächerübergreifende Arbeit, die die Fächer Musik und Biologie verknüpft.

Zusätzlich wurde die Bischöfliche Marienschule für das besondere Engagement zur Förderung interessierter Schülerinnen und Schüler mit dem „Jugend forscht Schulpreis 2016“ ausgezeichnet, der mit 1 000 Euro dotiert ist.

Die Ergebnisse der Schüler, die aus dieser intensiven Betreuung resultieren, können sich sehen lassen: Nils Kronig (13 Jahre) überzeugte die Fachjury so sehr, dass er in die Kategorie „Jugend forscht“ hochgestuft wurde und nun mit guten Chancen in die nächste Runde auf Landesebene geht. Nils setzt sich mit seiner Forschungsarbeit aus dem Fachgebiet Technik für den Umweltschutz ein. Er forscht nach Meinung der Jury an „intelligenten Häusern der Zukunft“.

Die Zwillinge Marie und Peter Megalos, beide 19, konnten sich über einen ersten Preis im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften sowie den Sonderpreis „Natur am Niederrhein“ freuen. Sie beschäftigten sich mit umweltschädlichem Mikroplastik, das durch Wasch- und Reinigungsmittel in das örtliche Wasser gelangt. Ein weiterer erster Preis ging an Leon Erath, 17, Florian Brandt, 15 und Gero Embser, 17, die im Fachgebiet Arbeitswelt einen „ultimativen“ Schulplaner entwickelten. Gero Embser startete im selben Fachgebiet mit einem Einzelprojekt und war hier als zweiter erfolgreich. Für dieses Projekt erhielt er den Sonderpreis der Hochschule Niederrhein.

Den Sonderpreis „Musische und künstlerische Aspekte“ erhielten im Fachbereich Biologie Lena-Marie Ahner, 14, Eva Broicher und Lina Zingsem, beide 15, für ihre Arbeit „Olympiasieg durch Mozart? Wie sich auditive Stimuli auf Leistungen des menschlichen Körpers auswirken“.

(Report Anzeigenblatt)