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Uhren und Düfte kommen in die Tüte

Uhren und Düfte kommen in die Tüte
Bei überwiegend trockenem Wetter ist das Weihnachtsgeschäft in den meisten Städten am ersten Adventswochenende vielversprechend gestartet. FOTO: Andreas Baum
Mönchengladbach. Das erste Adventswochenende hat in den Städten im Rheinland für einen starken Kundenandrang gesorgt. Der Handel in der Region zeigt sich zufrieden und erwartungsvoll. Von der Redaktion

„Unsere Stimmungsumfrage im regionalen Einzelhandel zum Geschäftsverlauf am ersten Adventssamstag hat überwiegend ein deutlich positives Bild gezeichnet. Fast überall wurden die Umsatzergebnisse des Vergleichssamtages aus dem Vorjahr erreicht oder leicht überschritten“, fasst Dr. Peter Achten, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Nordrhein-Westfalen für die Region Rheinland die Stimmungslage zusammen.

Im gesamten Verbandsgebiet wurde von hohen Kundenfrequenzen berichtet, insbesondere ab dem späten Vormittag füllten sich die Einkaufsstraßen. Stark nachgefragt wurden – wie immer am ersten Advent – insbesondere Dekorationsartikel für das bevorstehende Fest, Adventskalender und Geschenke für den bevorstehenden Nikolaustag. Ungebrochen stark ist die Nachfrage im Elektronikbereich bei Tablets, Smart phones, hochwertigen Kopfhörern und Spielekonsolen. Uhren, Schmuck, Düfte, Accessoires aus Leder und zunehmend auch Winterbekleidung dürften ebenfalls häufig den Weg in die Nikolaustüte oder unter den Weihnachtsbaum finden. „Mit zunehmender Kälte hoffen wir aber, dass die Nachfrage bei Jacken, Mänteln und Winterschuhen noch steigt“, beschreibt Achten die Hoffnung vieler Kaufleute. „Sonderaktionen wie der zunehmend auch in der Region beworbene Black Friday haben Wirkung gezeigt und bevorstehende verkaufsoffene Sonntage werden ebenfalls vielen Kunden schöne Einkaufsmöglichkeiten bieten.“

Dass es unter dem Tannenbaum dieses Jahr etwas enger werden können, prognostizieren verschiedene Weihnachtsumfragen. Laut der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY wollen die Verbraucher rund 18 Prozent mehr für Geschenke ausgeben. Ganz oben auf der Liste stehen dabei Geschenkgutscheine. Danach folgen in den Top 5 Bücher und Schreibwaren, Kosmetik, Uhren und Schmuck sowie Spielwaren.

Insgesamt rechnet der Einzelhandel in der Region mit einem Plus von zwei Prozent im diesjährigen Weihnachtsgeschäft, das sowohl online als auch offline für Aufwind sorgt.

(StadtSpiegel)