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Vandalismus auf dem Spielplatz Pixbusch

Vandalismus auf dem Spielplatz Pixbusch
Bereits mehrmals wurde der Pendelsitz der Seilbahn auf dem Spielplatz am Pixbusch fachmännisch entfernt. Jetzt sucht die Stadt nach Zeugen. FOTO: Stadt Mönchengladbach
Odenkirchen (pmg). Auf dem Spielplatz Pixbusch gibt es in unregelmäßigen Abständen immer wieder Vandalismusschäden. Die Stadt hofft auf Zeugen. Von der Redaktion

Zerstörungen gehören zwar nicht unbedingt zum Alltag auf Spielplätzen, geschehen jedoch immer wieder. Mal sind es unerwünschte Graffitis, mal ausgeschlagene Bretter, mal Hundekot oder Scherben in Sandkästen, angeschnittene Seile oder angekokelte Spielgeräte, die den Mitarbeitern der Abteilung Grünunterhaltung ins Auge springen.

Im Fall des Spielplatzes Pixbusch gibt es mittlerweile eine ganze Chronik des Vandalismus, der teilweise auch gezielt abzulaufen scheint: Im Sommer 2011 wurde der Spielplatz vor dem Tiergarten Odenkirchen aus Mitteln des Konjunkturpakets mit neuen Spielangeboten ausgestattet. Nur wenig später fehlte erstmals der Pendelsitz der Seilbahn. Die Mitarbeiter des Betriebshofs staunten über die handwerkliche Sorgfalt des Täters: So wurde die Laufkatze, die das Pendel am Seil führt, aufgeschraubt und nach Entfernen des Sitzpendels wieder geschlossen. Der Täter hat dabei offenbar eine Leiter benutzt. Die Mitarbeiter des Betriebshofs ersetzten das Pendel. Doch im August 2012 war es wieder verschwunden.

Die Reparaturarbeiten samt Ersatz des Pendels kosten die Stadt jedes Mal 240 Euro. Um ein Herausdrehen zu verhindern, wurden die Schrauben, mit denen die "Laufkatze" befestigt wurde, verschweißt.

Im Januar 2013 wurde die Gummibahn an der Trampolinbahn glatt an zwei Stellen abgeschnitten. Das Gerät war nicht mehr benutzbar und musste aufwendig ersetzt werden.

Bei der Funktionskontrolle am 23. März 2015 stellten die Mitarbeiter vom Betriebshof fest, dass der Pendeldieb erneut zugeschlagen hat. Im April 2016 der nächste Versuch.

Die Kosten für diese Art von Vandalismus belaufen sich inzwischen auf über 5 000 Euro. Anzeigen bei der Polizei verliefen ergebnislos. Daher bittet der Fachbereich Kinder, Jugend und Familie die Öffent

lichkeit um Mithilfe. Info an Christian.schirmer@moenchengladbach.de oder 02161/ 25 33 72.

(Report Anzeigenblatt)