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VdK plant mobiles Beratungsangebot

VdK plant mobiles Beratungsangebot
Rüdiger Pauluhn (r.), Leiter der Stadtsparkassen-Filiale Keplerstraße, übergab einen Scheck über 2 000 Euro an Werner Knor und Karin Sturm vom VdK Kreisverband Mönchengladbach. FOTO: Vdk
Rheydt. Der VdK Kreisverband Mönchengladbach erhält Spende aus PS-Zweckerträgen der Stadtsparkasse Mönchengladbach. Von der Redaktion

Mit einem Scheck über 2 000 Euro im Gepäck war Rüdiger Pauluhn, Leiter der Filiale Keplerstraße der Stadtsparkasse Mönchengladbach, zu Gast im VdK CityTreff in der Rheydter Citypassage. Erfreut und dankbar nahmen Karin Sturm, Verwalterin der VdK-Finanzen in Mönchengladbach, und der stellvertretende Kreisvorsitzende Werner Knor den Scheck entgegen.

Pauluhn erfuhr bei diesem Termin mehr Details über das neueste Vorhaben des VdK, das Anstoß für den Antrag des Mönchengladbacher Sozialverbandes auf Berücksichtigung bei der Ausschüttung aus Mitteln des „PS-Zweckertrages“ war.

„Im Laufe unserer Aktivitäten zur Reduzierung von Barrieren in Mönchengladbach stoßen wir zunehmend auf Fälle, in denen Betroffene aufgrund ihrer Behinderungen nicht in der Lage sind, elementare Beratungsangebote annehmen zu können. Aus diesem Grund wollen wir ein mobiles „Vor-Ort-Beratungsangebot“ entwickeln und aufbauen“, erläutert Werner Knor das Ziel.

Dazu sollen ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter in regelmäßigen Abständen in den Stadt- und Ortsteilen präsent sein. In Anbetracht der Demografie könnte diese mobile Beratungseinheit in vielfältiger Weise richtungsweisend sein.

So sollen Informationen unmittelbarer an die Betroffenen gebracht werden und ihnen ganz im Sinne von Inklusion auch in rechtlicher Hinsicht uneingeschränkte Teilhabe am Leben ermöglichen.

„Unsere Planungen laufen derzeit in zwei Richtungen“, ergänzt der VdK-Kreisvorsitzende Bernhard Wilms, „einerseits versuchen wir geeignete barrierefreie Räumlichkeiten zu finden, die eine vertrauliche Gesprächsumgebung bieten, andererseits denken wir über die Anschaffung eines Info- und Beratungsmobils nach, in dem auch im Rollstuhl sitzende Menschen vertraulich beraten werden können.“ Das sei natürlich eine Frage der Finanzierbarkeit, so dass man sich sehr über den Scheck, sozusagen als Anschubfinanzierung, freue.

Seit Jahren unterstütze die Stadtsparkasse gerne Vorhaben wie dieses aus dem PS-Zweckertrag, man verzeichne zwar einen Rückgang der Beteiligung an der „PS-Lotterie“, erklärte Sparkassen-Filialleiter Rüdiger Pauluhn, womit auch der Umfang des „PS-Zweckertrages“ rückläufig wäre, die Gewinnchancen seien aber dennoch weiterhin attraktiv. In Monatsauslosungen bestehen Gewinn-Chancen zwischen 2,50 Euro bis 250 000 Euro, wobei jedes neunte Los gewinnt. Von einem PS-Los im Wert von 5 Euro kommt 1 Euro der Lotterie zugute, aus dem 0,25 Euro für soziale Projekte vorgesehen sind.

(Report Anzeigenblatt)