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VHS-Programmkino geht weiter

VHS-Programmkino geht weiter
Stellten die neuen Filme für das VHS-Programmkino vor (v.l.): Frank Füser (Stadt Mönchengladbach), Dr. Barbara Volkwein (VHS) und Markus Brinkmann (Comet Cine Center). FOTO: Jürgen Körting
Mönchengladbach. Die Volkshochschule Mönchengladbach und das Comet Cine Center präsentierten in dieser Woche das Programm der ersten Jahreshälfte des VHS-Programmkinos. Von Thomas Hippel

Als Abschluss des Programmkinos 2018 wird am Montag, 7. Januar, der Wim Wenders-Klassiker „Der Himmel über Berlin“ um 20 Uhr im Comet Cine Center gezeigt. Dann folgen bis Juli, immer jeweils am ersten Montag eines Monats, sechs weitere Filmperlen, die Markus Brinkmann vom Kino und Dr. Barbara Volkwein, Programmbereichsleiterin Kultur bei der VHS, mit viel Hingabe an die Sache ausgewählt haben. „Das Schöne am VHS-Programmkino ist, dass die Besucher hier mit uns ins Gespräch kommen und ihre Wünsche direkt äußern“, sagt Volkwein. So sei zuletzt verstärkt der Wunsch nach politischen, sozialkritischen und künstlerischen Filmen an sie herangetragen worden, was in der aktuellen Filmauswahl berücksichtigt worden sei.

Die neue Reihe startet am 4. Februar mit dem Film „Kindeswohl“: Emma Thompson spielt hierin die Londoner Richterin Fiona Maye, deren Privatleben sich immer mehr in einen Scherbenhaufen verwandelt. Dann sieht sie sich plötzlich mit einem brillanten Jungen konfrontiert, der sich weigert eine Bluttransfusion anzunehmen. Fiona muss entscheiden.

Am 4. März läuft die Komödie „Grüner wird’s nicht, sagte der Gärtner und flog davon“: Gärtner Schorsch führt eine lieblose Ehe und steht kurz vor dem Ruin. Als sein letzter Besitz – ein altes Propellerflugzeug – gepfändet werden soll, lässt Schorsch sein altes Leben hinter sich und fliegt mit der Maschine davon.

Am 1. April wird der Film „Gundermann“ gezeigt, der von einem Baggerfahrer in der DDR erzählt, der zu einem Kult-Liedersänger in der DDR wird – während er gleichzeitig als Kommunist in der Partei aktiv ist. Ein Drama über Schuld, Verdrängung und das Sich-Stellen.

Der Film „BlacKkKlansman“ folgt am 6. Mai: Der schwarze Cop Ron Stallworth will im Jahr 1978 den in Colorado Springs erstarkenden Ku Klux Klan infiltrieren. Auf telefonischem Wege und mit Hilfe seines weißen Partners gelingt ihm dies auch.

„Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm“ steht am 3. Juni auf dem Programm: Nach dem Erfolg seiner Dreigroschenoper will das Kino Berthold Brecht für sich gewinnen. Doch der Autor ist nicht bereit, sich den Regeln der Filmindustrie zu unterwerden.

Zum Abschluss wird am 1. Juli „Werk ohne Autor“ gezeigt: Nach seiner Flucht aus der DDR in den Westen, verliebt sich der von Nazi- und SED-Herrschaft traumatisierte Künstler Kurt Barnert in eine Studentin. Plötzlich gelingen ihm Bilder, mit denen er seine Erlebnisse und die einer ganzen Generation verarbeitet.

(Report Anzeigenblatt)