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Rundgang durch das neue Shopping Center „Minto“ - Highlight-Fassaden, gratis W-LAN und Rezeption
Vier Sterne für Mönchengladbach

Rundgang durch das neue Shopping Center „Minto“ - Highlight-Fassaden, gratis W-LAN und Rezeption: Vier Sterne für Mönchengladbach
Die erste der fünf Highlight-Fassaden „Glamour-Walk“ nimmt Gestalt an (Foto oben), außen sind bereits fast alle Ton-Lamellen angebracht (unten). FOTO: Andreas Baum
Mönchengladbach. In nicht einmal drei Monaten soll das neue Shopping Center „Minto“ eröffnet werden. Wir haben uns einmal auf der Baustelle umgeschaut und einen Einblick erhalten, wie größte Einkaufserlebnis der Stadt aussehen wird. Von David Friederichs

Einige Kabel hängen noch aus der Decke, der Fliesenboden ist mit Holzplatten abgedeckt, Rolltreppen nur unter eine Plane zu erahnen - wer durch den Bau des neuen Sopping Centers „Minto“ geht, der mag kaum glauben, das in knapp drei Monaten hier die feierliche Eröffnung stattfinden soll. „Wir liegen voll im Zeitplan“, sagt aber Carsten Faust, Projektmanager der mfi. Und tatsächlich ist an vielen Stellen schon zu erahnen, auf was sich die Mönchengladbacher ab dem 26. März, dem Tag des offiziellen Startschusses freuen dürfen.

Das liegt vielleicht auch ein bisschen daran, dass Faust auf seinem Tablet Bilder zeigt, wie es einmal aussehen soll. „Wohnlich, einladend, genussvoll, sinnlich und magisch“ soll es im Minto zugehen - das verspricht zumindest das Werbevideo.

Aufgrund des natürlichen Gefälles des Areals an der Hindenburgstraße, wird es nicht nur ein Erdgeschoss geben, sondern gleich drei, jeweils mit einem ebenerdigen Eingang, zudem ein Obergeschoss und zwei Parkebenen. „Das Obergeschoss werden wir nicht durch eine eigene Ladenstraße erschließen“, erklärt Faust. Stattdessen haben die Mieter im Erdgeschoss 3 mit dem Haupteingang an der für den Verkehr mittlerweile geschlossen Steppgesstraße die Möglichkeit, sich über zwei Ebenen zu präsentieren. Das 1. Obergeschoss wird dabei durch Aufgänge in den jeweiligen Läden erschlossen. Für Tageslichteinfall sorgen insgesamt acht Lichtkanonen, die im Brandfall auch zum Rauchabzug dienen.

Aufwertung erhält die Ebene durch insgesamt fünf Highlight-Fassaden. Zumindest bei einer lässt bereits erkennen, wie diese aussehen wird. Vor schwarzem Grund hängen tausende kleine silber und rot glänzende und spiegelnde Pailletten von oben herunter. „Das wird unsere Glamour-Walk-Fassade“, sagt Faust. Hinzu kommen noch Fassaden mit den Namen „Green Port“, „Frame Yourself“, „Global Sensation“ und „Fluid Glow“. „Da wir alle Sinne ansprechen wollen, wird es an jeder Fassade zudem noch Duft- und Soundeffekte geben, die unterschwellig ein gutes Gefühl geben sollen“, so Faust.

Doch sind die Fassaden nicht die einzigen Highlights, die im zukünftigen „Minto“ für Aufsehen sorgen sollen. Schließlich wird, wie im vor wenigen Wochen vorgestellten Logo bereits zu erkennen, die 4-Sterne-Offensive der mfi umgesetzt, die im Frühjahr 2014 bei den Münchener Pasing Arcaden erstmals umgesetzt wurde. Größter Wert wird dabei auf Service gelegt. So wird es eine Empfangsrezeption für die Kunden mit dreisprachigen Hostessengeben, ein intuitives Parkleitsystem, kostenloses W-LAN im gesamten Center als auch eine Elektroladestation. „Wir wollen im gesamten Center verteilt Ruheinseln entstehen lassen, die die Aufenthaltsqualität nochmals deutlich erhöhen sollen“, verdeutlicht der Projektmanager.

Insgesamt werden sich 110 Geschäfte auf einer Fläche von 42 000 Quadratmetern im „Minto“ ansiedeln. Nachdem der erste Mieter bereits im Dezember den Rohbau beziehen und mit dem Innenausbau beginnen konnte, folgen die nächsten ab Januar. Täglich würden drei bis vier Mietbereiche übergeben. „Man sieht, wir biegen auf die Zielgerade ein“, freut sich Faust, der immer och täglich rund 450 Bauarbeiter im Einsatz hat.

Im Bereich des Haupteingangs wird der große Gastronomiebereich entstehen. Auf der linken Seite bezeiht die Gastronomiekette „Vapiano“ über zwei Etagen ihre Räume, hinzu kommen 13 weitere Shops mit abwechslungsreichem kulinarischen Angebot. An den so genannten „Food-Court“ schließt sich eine Außenterrasse an, die erst nachträglich beantragt und genehmigt wurde.

Wesentlich konkreter als im Inneren kann man das zukünftige Erscheinungsbild an der Außenfassade erkennen. Die in elf verschiedenen Erdtönen gehaltenen Ton-Lamellen, die sich farblich an die organischen Töne im Inneren des Centers anpassen, sind bereits fast alle montiert. „Dafür gab es einen genauen Plan des Architikten“, sagt Faust. Den Fassadenwettbewerb hatte das Aachener Büro kadawittfeldarchitektur für sich entschieden. Neben den Lamellen gibt es noch Glaselemente sowie Werbescreens. Die Namen der Mieter werden relativ schlicht angebracht. Schließlich solle das Haus und nicht die Mieter im Mittelpunkt stehen.

(Report Anzeigenblatt)