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Wasser marsch für Bunte-Garten-Kids FAKTEN

Wasser marsch für Bunte-Garten-Kids FAKTEN
Sie planen den Spielplatz (von links): Andreas Lück, Alexander Herzog, Daniel Pelzer, Nicole Finger, Armin, Schalm und Jochen Potz.
MG-Zentrum. Nach der erfolgreichen Umgestaltung des Kinderspielplatzes auf der Bettrather Straße will der Förderverein „Netzwerk Bunter Garten“ nun eine Erweiterung der Kinderspielfläche in Angriff nehmen. Geplant ist eine Wasser-Spielfläche direkt angrenzend zum bisherigen Spielplatz. Von Jan Finken

„Der Spielplatz erfreut sich auch ein Jahr nach Eröffnung am 19. April 2014 noch steigender Besucherzahlen“ weiß Jochen Potz, 2. Vorsitzender des Fördervereins, „er ist mittlerweile vom Geheimtipp zur touristischen Attraktion geworden“.

Besonders bei schönem Wetter reiche demzufolge das Angebot an Spielmöglichkeiten nicht mehr aus. Für die Erweiterung hat der Förderverein nun etwas ins Auge gefasst, an das man sich im ersten Schritt nicht herangetraut hatte, denn „Wasserspielgeräte sind wartungsintensiv und ein Wasseranschluss muss erst noch gelegt werden“, erklärt Vorsitzender Andreas Lück. Mit breitem Engagement der Mönchengladbacher Wirtschaft will „Netzwerk Bunter Garten“ den Schritt nun dennoch wagen. „Wir freuen uns sehr, dass vom Hauswasseranschluss bis hin zur Verfüllung der Spielfläche mit Sand alle Arbeiten kostenfrei von Mönchengladbacher Unternehmen durchgeführt werden“, freut sich Projektleiterin Nicole Finger. „Damit leisten die NEW und die Firmen Kreuder, Herzog, Schalm und Drekopf zusammen einen Beitrag von über 10 000 Euro für das Projekt.“ Weitere Eigenleistungen und Barmittel aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen in ebenfalls fünfstelliger Höhe steuert der Förderverein bei, um die Spielgeräte und deren Montage zu finanzieren. Netzwerk Bunter Garten hat außerdem einen Antrag für Mittel aus dem Förderprogramm „Wohnumfeldverbesserung mit bürgerschaftlichem Engagement“ gestellt. „Bei knapp 58 000 Euro Gesamtkosten erbringen wir so einen Eigenanteil von 24 000 Euro, also rund 41 Prozent für dieses familien- und inklusionsfreundliche Projekt“, hat Schatzmeisterin Uschi Grote-Mühlen errechnet. „Jetzt müssen wir die Daumen drücken, dass wir tatsächlich die Fördermittel bekommen.“

Sollte dies gelingen, hat der Förderverein auch schon den zukünftigen Betrieb sichergestellt: Der Hephata-Gartenshop übernimmt mit einer Patenschaft die wöchentliche Wartung der Geräte, Netzwerk Bunter Garten garantiert zudem die Übernahme der jährlichen Betriebskosten von rund 1 000 Euro.

(StadtSpiegel)