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Weiderecht für blaue Schafe

Weiderecht für blaue Schafe
Drei Plastiktiere der blauen Herde verbleiben in Mönchengladbach. Das Künstlerpaar Bertamaria Reetz und Rainer Bonk (Mitte) übergab je ein Blaues Schaf an (von links) Prof. Sabin, Herzpark-Geschäftsführer Pfeifer und Oberbürgermeister Reiners.
Hardt. Das Kunstobjekt „Blaue Schafe“ machte vergangenen Freitag Station in Mönchengladbach. Noch wenige Wochen weiden 80 Plastiktiere der Friedensherde im Herzpark Hardterwald, versehen mit einem offiziellen Weiderecht. Von Franz Josef Ungerechts

Eine Herde blauer Schafe weidet seit vergangener Woche auf der Wiese vor dem Hauptgebäude des Herzparks in Mönchengladbach an der Louise-Gueury-Straße zwischen den Stadteilen Hardt und Hehn. Und sie dürfen das, denn am Freitag vergaben sowohl Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners als auch Herzpark-Geschäftsführer Rüdiger Pfeifer ein Weiderecht für die derzeit noch 80 „grasenden Kunstobjekte“.

Professor Sabin, ärztlicher Direktor im Herzpark Hardterwald, hatte den Kontakt zum Künstlerpaar Bertamaria Reetz und Rainer Bonk hergestellt. Seiner Meinung nach steht das Kunstobjekt mit seinem Leitmotiv „für Toleranz und friedlichem Miteinander“, der Klinik-Unternehmensphilosophie „Von Herz zu Herz“ sehr nahe.

Das Künstlerpaar Bertamaria Reetz und Rainer Bonk reist seit 2009 mit seiner „Blauen Friedensherde“ unter der Schirmherrschaft des EU-Parlamentes durch Europa und machte jetzt Station in Mönchengladbach. Bereits in 126 Städten haben die Künstler mindestens ein blaues Schaf hinterlassen. Nun steht eines davon im Besprechungszimmer des Oberbürgermeisters. „Und wer weiß“, sagt OB Hans Wilhelm Reiners, „vielleicht nehme ich je nach Besprechungslage hier und da unser Schaf mit zu einer Ratssitzung!“

(Report Anzeigenblatt)